Förster glaubt an VfB-Aufstieg - 96-Legende skeptisch

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Karlheinz Förster
Sieht den VfB Stuttgart gut gewappnet: Karlheinz Förster. (Foto: Arne Dedert / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ein Selbstläufer wird es nicht. Weder für den VfB Stuttgart noch für Hannover 96. Aber das Ziel der beiden leidgeplagten Absteiger, die am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga vor mehr als 50.000 Zuschauern eröffnen, ist klar: Sie wollen am liebsten auf direktem Weg wieder zurück in die Bundesliga.

So wie sie es schon nach dem gemeinsamen Abstieg 2016 geschafft hatten. Aber die diesjährige 2. Bundesliga und ihre Clubs sehen zwei Vereinslegenden gänzlich anders aufgestellt.

KARLHEINZ FÖRSTER: „Ich glaube, dass es schwieriger wird mit dem Wiederaufstieg als 2017“, sagte der Europameister von 1980 der Deutschen Presse-Agentur. „Die Konkurrenz ist größer, Vereine wie der Hamburger SV, Hannover oder der 1. FC Nürnberg würden alle gerne wieder hoch. Und man weiß, dass immer noch einer dazu kommt, mit dem man gar nicht rechnet.“

Dennoch ist der 61-Jährige in Bezug auf seinen Ex-Club optimistisch. Die gelungene Vorbereitung unter dem neuen Trainer Tim Walter stimme ihn positiv. Auch die Arbeit von Sportdirektor Sven Mislintat und Sportvorstand Thomas Hitzlsperger mache ihm Mut, sagte Förster: „Ich glaube, dass sie das Spiel gegen Hannover gewinnen. Zwischen Trainer und Mannschaft harmoniert es.“

DIETER SCHATZSCHNEIDER: Was der frühere 96-Torjäger im „11Freunde“-Sonderheft über seinen Verein sagt, hört sich dagegen deutlich weniger optimistisch an. „Die Zukunft stimmt mich wenig positiv“, sagte der 61-Jährige. Er könne sich nicht vorstellen, dass der Trainer-Rückkehrer Mirko Slomka „die Erfolge wiederholen kann, die er hier hatte.“ Mit dem direkten Wiederaufstieg rechnet Schatzschneider ohnehin nicht. Er gehe davon aus, „dass wir nächste Saison im Niemandsland verschwinden, irgendwo zwischen Platz vier und zehn.“

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