Ex-Unioner Polter: „Nichts übers Knie brechen“

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Sebastian Polter
Auf Vereinssuche: Ex-Union-Profi Sebastian Polter. (Foto: Andreas Gora / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Nach dem unglücklichen Abschied beim 1. FC Union Berlin geht Sebastian Polter die Suche nach einem neuen Verein gelassen an.

„Ich möchte da nichts übers Knie brechen, sondern wohl überlegt eine Entscheidung treffen“, sagte Polter im Interview mit „Sport1“. Er sehe sich sportlich in einer viel wichtigeren Rolle, als die, die Union ihm in Aussicht gestellt habe. Der Lokalrivale Hertha BSC kommt für ihn jedoch nicht in Frage: „Das Angebot wird nie kommen, und ich würde es auch ganz klar ablehnen. Ich werde niemals für Hertha spielen.“

Der 29-Jährige durfte in der finalen Phase der Bundesliga-Saison bis zum Ende seines Vertrages am 30. Juni nicht mehr für die Eisernen spielen, sondern nur noch mittrainieren. Ihm wurde seitens des Vereins „unsolidarisches Verhalten“ vorgeworfen. Dabei geht es um einen Beitrag gegenüber dem Verein in den Zeiten der Coronavirus-Krise. Laut Union unterzeichnete Polter, der Mitglied des Mannschaftsrates war, die Vereinbarung zum Gehaltsverzicht nicht. Der Stürmer hatte die Darstellung des Vereins mehrfach zurückgewiesen. „Ich war immer bereit, dem Klub zu helfen und auch etwas von meinem Gehalt abzugeben“, sagte Polter „Sport1“.

© dpa-infocom, dpa:200722-99-884251/2

Interview mit Sport-1

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