Eistanz-Weltmeister Stawiski will Haft abwenden

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Deutsche Presse-Agentur

Der zweifache Eistanz-Weltmeister Maxim Stawiski aus Bulgarien hat Berufung gegen seine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren wegen eines Autounfalls eingelegt. Das teilte sein Anwalt nach Angaben der Agentur BTA mit.

Das Berufungsgericht der Schwarzmeerstadt Burgas hatte Anfang Januar eine früher verhängte Bewährungsstrafe in eine Haftstrafe umgewandelt. Nach dem Unglück im August 2007 im Raum Burgas war in Stawiskis Blut 1,29 Promille Alkohol festgestellt worden. Bei dem Unfall wurde ein 24-jähriger Mann getötet und eine junge Frau schwer verletzt.

Es war zunächst unklar, wann das Berufungsgericht über den Fall entscheiden will. Stawiski habe auch gegen seine höheren Geldstrafen Berufung eingelegt, hieß es. Der Fall Stawiski wird in der bulgarischen Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt, nicht zuletzt weil der Weltmeister dort zu den prominenten Gesichtern einer Aktion gegen Alkohol am Steuer gehörte.

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