Eishockey-Oberliga: Lindau Islanders siegen in Sonthofen mit 5:4

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 Vor dem Tor eiskalt: Die Lindau Islanders nutzten in Sonthofen ihre Chancen.
Vor dem Tor eiskalt: Die Lindau Islanders nutzten in Sonthofen ihre Chancen. (Foto: Christian Flemming)
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Die EV Lindau Islanders haben ein hart umkämpftes Derby beim ERC Bulls Sonthofen gewonnen und damit nach Punkten zum Drittletzten Regensburg aufgeschlossen. Die Lindauer setzten sich am Freitagabend mit 5:4 (2:2, 1:1, 1:1) im Penaltyschießen durch und revanchierten sich für die 2:7-Niederlage im Hinspiel vor drei Wochen. Dabei lag die Mannschaft von Franz Sturm bereits nach 41 Sekunden zurück. Jaydon Schubert nutzte ein Powerplay zur 1:0-Führung für Sonthofen. Doch auch die Islanders nutzten ihr erstes Überzahlspiel und glichen durch Dominik Ochmann (5.) aus.

Nur 21 Sekunden später lagen die Lindauer schon wieder zurück, nachdem der Ex-Islander-Spieler Filip Stopinski einen Abpraller zum 2:1 verwandelt hatte. Simon Klingler traf nach Vorlage von Andreas Farny zum 2:2. Im zweiten Abschnitt gingen die Lindauer erstmals in Front: In Überzahl fälschte Brent Norris einen strammen Schuss von Gabriel Federolf unhaltbar zum 3:2 ins Tor ab. Sonthofens Santeri Ovaska traf zum 3:3 (27.). Weitere Überzahlspiele blieben ungenutzt.

Im dritten Drittel ging Sonthofen in Front – erneut durch Stopinski, der in der Vorsaison in 50 Spielen für Lindau sieben Mal getroffen hatte. Doch zwei Minuten vor dem Ende glich Lindaus Robert Chaumont das Spiel erneut aus. So ging es in die Verlängerung – und ins Penaltyschießen, in dem die Islanders das Glück auf ihrer Seite hatten. Durch Treffer von Brent Norris und Simon Klingler sicherten sie sich den Derbysieg und den wichtigen Zusatzpunkt im Abstiegskampf. Im Spitzenspiel schlug Memmingen den Deggendorfer SC mit 4:0.

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