Einsatz von Herthas Pantelic weiter fraglich

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Deutsche Presse-Agentur

Der Einsatz von Hertha-Torjäger Marko Pantelic im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Bayern München ist weiter mehr als fraglich.

Der serbische Torjäger konnte wieder nur leichtes Training mit dem Physiotherapeuten absolvieren und musste wegen Schmerzen im Knöchel vorzeitig zurück in die Kabine. „Ich habe noch drei Tage Zeit“, sagte Pantelic, der vor eineinhalb Wochen gegen Eintracht Frankfurt eine Knie- und Knöchelverletzung erlitten hatte. Gute Chancen auf ein Comeback gegen die Bayern hat dagegen Kapitän Arne Friedrich, der wegen Rückenbeschwerden eine Woche fehlte und für das Länderspiel gegen Norwegen abgesagt hatte. Auch Pal Dardai kann nach seiner Meniskus-Operation vor vier Wochen wieder voll trainieren und ist zur Freude von Trainer Lucien Favre einsatzfähig.

Pantelic will für einen Einsatz im Duell gegen das Star-Ensemble aus München notfalls auf die Zähne beißen. Bei jedem anderen Spiel würde er kein Risiko eingehen und pausieren, wurde der 30-Jährige in Berliner Medien zitiert. Bei diesem wichtigen Spiel für den Verein wolle er aber alles geben. „Ich spiele auch mit Schmerzen“, betonte Pantelic.

Im Ringen um eine Vertragsverlängerung geht Pantelic derweil weiter auf Hertha zu. In der „Sport Bild“ bestätigte der Nationalspieler, im Gegensatz zu Anfragen von „vielen anderen Vereinen“ noch kein Angebot für einen neuen Kontrakt von den Berlinern vorliegen zu haben. Dabei würde Pantelic für einen Bleiben in der deutschen Hauptstadt sogar lukrativere Offerten ausschlagen. „Wenn ich alle Angebote vergleiche und merke, dass das Hertha-Angebot im Totalen 20 Prozent schlechter ist als das beste, würde ich es akzeptieren“, sagte der Top-Torjäger der Berliner.

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