Ein U20-Nationalspieler für die Ravensburg Towerstars

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 Ludwig Nirschl
Ludwig Nirschl (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Das ist eher eine Verpflichtung für die Zukunft. Wie die Ravensburg Towerstars am Freitag mitteilten, wechselt Ludwig Nirschl vom EV Regensburg zum amtierenden Meister der Deutschen Eishockey-Liga 2. Der 19-jährige U20-Nationalspieler bekommt eine Förderlizenz für die EV Lindau Islanders – dort soll der Stürmer vorrangig zum Einsatz kommen.

Ludwig Nirschl war in der vergangenen Saison Topscorer der Regensburger in der Deutschen Nachwuchs-Liga und stand auch im erweiterten Kader der Oberligamannschaft. Nirschl war dann auf der Suche nach einer neuen Herausforderung auf dem Sprung ins Profi-Eishockey, bei den Towerstars passen laut Mitteilung auch die Rahmenbedingungen abseits der Eisfläche. Der gebürtige Regensburger wird beim Towerstars-Hauptsponsor CHG Meridian eine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen. Das haben vor ihm bereits die Verteidiger Maximilian Kolb und Simon Sezemsky gemacht. Kolb hat sich zu einem Leistungsträger der Towerstars gemacht, Sezemsky hat den Sprung in die DEL zu den Augsburger Panthern und sogar in die Nationalmannschaft geschafft. „Ich habe mit Max telefoniert und mich über die organisatorischen Gegebenheiten informiert, er konnte mir da nur positives Feedback geben“, wirde der gebürtige Regensburger Nirschl in einer Mitteilung der Towerstars zitiert. „Daher ist es super, dass auch ich das jetzt so machen kann.“

Auch sportlich ist der Wechsel für Nirschl reizvoll. „Was könnte es für eine größere Herausforderung geben, als zum amtierenden DEL2-Meister zu wechseln?“, freut sich Nirschl. Der 19-Jährige wird zwar die komplette Vorbereitung bei den Towerstars bestreiten und ist auch sonst in den Trainingsbetrieb integriert. Mit einer Förderlizenz soll er im ersten Jahr allerdings Spielpraxis vorrangig beim Oberligisten EV Lindau Islanders sammeln. „Ich möchte so viel Eiszeit wie möglich in Ravensburg bekommen, da werde ich die Erfahrungen in Lindau gut mitnehmen können“, meint Nirschl.

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