Ein Österreicher für den VfB

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 Neuer Außenangreifer des VfB Friedrichshafen: der Österreicher Anton Menner (Nummer 6).
Neuer Außenangreifer des VfB Friedrichshafen: der Österreicher Anton Menner (Nummer 6). (Foto: CEV)
Schwäbische Zeitung

Der österreichische Nationalspieler Anton Menner hat einen Einjahresvertrag beim VfB Friedrichshafen unterschrieben. Wie die „Schwäbische Zeitung“ bereits Anfang mai vermeldet hat, wechselt Menner vom tschechischen Erstligisten VK Ostrava in die deutsche Bundesliga und will mit dem VfB um Titel kämpfen. Derzeit bereitet sich der 24-Jährige unter dem neuen VfB-Trainer Michael Warm auf die anstehende Europameisterschaft im September vor.

„Meine Mutter hat mir das Pritschen und Baggern beigebracht“, wird der 24-jährige Menner in einer Mitteilung des VfB zitiert. „Sie war es auch, die mich in den Verein geschickt und meine Leidenschaft für den Sport entfacht hat.“ Seitdem verfolgte Anton – Toni – Menner auch den Volleyball im Ausland und da den VfB Friedrichshafen. „Der VfB war schon immer ein Verein, den ich verfolgt habe. Ein Angebot konnte ich einfach nicht ausschlagen.“ Der österreichische Nationalspieler hat dabei einen Vorteil – er kennt seinen zukünftigen Vereinstrainer Michael Warm sehr gut.

Zusammen bereiten sie sich derzeit mit der österreichischen Nationalmannschaft auf den Sommer und die Europameisterschaft im September vor. Aktuell spielen sie in der European Silver League um den Aufstieg in die Golden League. „Ich habe von Michael schon viel gelernt“, sagt Menner. „Vor allem technisch und taktisch habe ich Fortschritte gemacht und das will ich beim VfB natürlich ausbauen.“ Gemeinsam mit den Friedrichshafenern möchte Menner „an die Erfolge anknüpfen und gerne auch in der Champions League eine Runde weiterkommen“, zeigt er sich kämpferisch. „Die deutsche Meisterschaft ist natürlich auch für mich das größte Ziel.“ In der jüngst zu Ende gegangenen Saison hatte der VfB bekanntlich das Play-off-Finale – wieder – gegen die Berling Recycling Volleys verloren.

Menner wechselt vom tschechischen Erstligisten VK Ostrava an den Bodensee. Zuvor spielte der Außen-Annahmespieler im slowakischen Nitra und beim UVC Graz, mit dem er schon mehrfach österreichischer Meister wurde. Dort begann auch mit zehn Jahren seine Karriere im Volleyball. Sein größtes Ziel? „Bei einer Großveranstaltung – also Champions League, Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft eine Medaille zu holen.“

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