DTB-Damen daheim gegen China um Aufstieg

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Deutsche Presse-Agentur

Die deutschen Tennis-Damen spielen daheim gegen China um die Rückkehr unter die acht weltbesten Nationen im Fed Cup. Teamchefin Barbara Rittner stufte den Kontrahenten nach der Auslosung in London als schwierigen, aber schlagbaren Gegner ein.

„China ist das erwartet schwere Los. Schließlich wussten wir, dass ein gesetztes Team auf uns zukommen würde“, meinte sie mit Blick auf die Partie am 25. und 26. April. Beim bislang letzten Vergleich gab es im Juli 2006 ebenfalls in einem Relegationsspiel in Peking eine 1:4-Niederlage. Damals fehlten die besten deutschen Spielerinnen.

„Mit dem Heimvorteil und der damit verbundenen Wahl des Belages sowie dem Teamgeist, der uns in der Schweiz ausgezeichnet hat, sehe ich der Begegnung sehr positiv entgegen“, sagte Rittner. „Fest steht, dass wir auch gegen China nur mit dieser Art Teamgeist erfolgreich sein können.“ Mit dem 3:2 in Zürich hatte die deutsche Mannschaft ihre Partie in der Weltgruppe II gewonnen. Anna-Lena Grönefeld, Sabine Lisicki und Tatjana Malek hatten mit ihren Erfolgen vermieden, dass der zweimalige Fed-Cup-Sieger Deutschland gegen den Absturz in die Drittklassigkeit kämpfen muss.

China war ohne seine ausgefallenen Top-Spielerinnen Jie Zhang, Na Li und Shuai Peng beim 0:5 in Moskau chancenlos gegen Cup-Verteidiger Russland. Li gibt derzeit aber ihr Comeback beim WTA-Turnier in Paris. Das chinesische Trio rangiert unter den besten 35 der Weltrangliste, Lisicki und Grönefeld stehen dort derzeit auf den Plätzen 61 und 63.

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