Die DEG ist als Erster in Düsseldorf wieder in

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Düsseldorfer EG
Die Euphorie bei den Fans der Düsseldorfer EG ist wieder entfacht. (Foto: Uwe Anspach+++ / DPA)
Deutsche Presse-Agentur
Morten Ritter

Auch nach dem Ende der Siegesserie boten die Fans des Eishockey-Altmeisters großes Spektakel. Fast 10 000 Anhänger feierten ihre Düsseldorfer EG nach der Derby-Niederlage gegen den Rivalen Krefeld Pinguine im ISS-Dome.

Die hatte nach 0:3-Rückstand großen Kampfgeist gezeigt und hatte zum 3:3 ausgeglichen, ehe in der Verlängerung der Siegtreffer für die Gäste fiel.

Mit sieben Siegen hatte die DEG in der Deutschen Eishockey Liga zuvor eine Startserie hingelegt, wie sie noch keinem Club gelungen war, und musste dann am Wochenende die ersten Punktverluste hinnehmen. Mit 19 Punkten grüßt der achtmalige deutsche Meister aber weiterhin von der Tabellenspitze vor Adler Mannheim (18).

Architekt des Höhenfluges der DEG, die ihren bislang letzten Meistertitel vor 22 Jahren im altehrwürdigen Eisstadion an der Brehmstraße feierte, ist der neue Coach Harold Kreis. Der Deutsch-Kanadier war der Trainer, mit dem die DEG 2009 letztmals in ein Finale um die deutsche Meisterschaft eingezogen war.

Und wenn es nach dem 59-Jährigen ginge, könnte es auch diesmal eine erfolgreichere Saison als im Vorjahr werden. Denn trotz der nicht gerade besten Leistung hat seine Mannschaft große Moral bewiesen. „Im letzten Drittel hat mein Team wirklich Charakter gezeigt“, meinte der DEG-Trainer. Auch Torschütze Leon Niederberger sieht die Düsseldorfer für die nächsten Aufgaben gerüstet. „Dieses letzte Drittel muss uns Mut machen.“

Die Voraussetzungen für eine bessere Spielzeit als in den vergangenen Jahren wurden auch hinter den Kulissen geschaffen. Die ehemaligen DEG-Spieler Niki Mondt und Daniel Kreutzer wurden in den Club eingebunden: Mondt als Sportlicher Leiter, Kreutzer als Chefscout. Die Zusammensetzung des Kaders passt. „Es sind sehr gute Charaktere in der Mannschaft. Außerdem haben wir einige Spieler dabei, die zuletzt nicht ihre besten Zeiten erlebt haben und sich sagen: Jetzt erst recht!“, sagte der ehemalige Nationalspieler Patrick Köppchen zuletzt der „Sport Bild“.

In Philip Gogulla konnten der Club sogar einen gebürtigen Düsseldorfer verpflichten. Der langjährige Kölner Torjäger hatte sich im Streit von den Haien getrennt und für weniger Geld der DEG angeschlossen. Der 31 Jahre alte Routinier hilft seinem Team und trifft auch noch. „Philip ist einer unserer Offensivspieler und hat sich gut eingefügt. Das heißt, ich setze ihn nicht in Unterzahl ein. Aber wenn wir einen Treffer brauchen, steht er auf dem Eis“, erklärte Kreis.

Darauf hoffen die zahlreichen DEG-Fans auch im folgenden Heimspiel. Nach einem Wochenende mit zwei Auswärtsbegegnungen steht am 19. Oktober (19.30 Uhr) das ganz große Derby im ISS-Dom an: gegen die Kölner Haie. Da möchte Gogulla dann gerne wieder treffen.

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