DFL-Chef Rauball lobt Transferpolitik

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Deutsche Presse-Agentur

Ligaverbandspräsident Reinhard Rauball hat die Bundesliga-Clubs für ihre zurückhaltende Transferpolitik in der am Montag abgelaufenen Wechselperiode gelobt.

Die Vereine nahmen viele Spieler auf Leihbasis unter Vertrag oder zahlten nur eine geringe Ablösesumme. „Die Liga weiß, welche Risiken auf die Weltwirtschaft in diesem Jahr zukommen können und handelt entsprechend vorsichtig“, sagte der ehemalige Präsident von Borussia Dortmund der „Welt“.

„Auch wenn wir - im Vergleich zu anderen Ligen - noch einigermaßen gut dastehen, kann sich der Fußball nicht von der Gesamtsituation abkoppeln.“ Diese Sparsamkeit sei weltweit zu beobachten, auch wenn es Ausnahmen wie Manchester City gibt. Guter Fußball sei auch ohne „exorbitante Transfersummen möglich“, meinte Rauball.

Rauball glaubt zudem, dass die Profis mit weniger Lohn rechnen müssen: „Auch bei den Gehältern der Spieler werden wir zunächst einen Rückgang verzeichnen. Allerdings werden die Einschnitte nicht so drastisch sein wie bei den Transferentschädigungen. Spitzenspieler werden auch weiterhin sehr gut verdienen.“

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