DFB-Präsident wie Löw für mehr Trainer-Tagungen

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

DFB-Präsident Theo Zwanziger hat sich zur künftigen Vermeidung von Konflikten wie Bundestrainer Joachim Löw für häufigere Treffen mit allen Bundesliga-Coaches ausgesprochen.

„Ich wünsche mir mehr Trainertagungen. Es ist wichtig, dass wir miteinander reden, statt übereinander“, sagte Zwanziger in der Sendung „Doppelpass“ des DSF. „Mindestens zwei Mal im Jahr“ solle sich Löw mit den Cheftrainern der Fußball-Erstligisten zum gemeinsamen Meinungsaustausch treffen, meinte der DFB-Vorsitzende. Auch Löw hatte sich häufigere Zusammenkünfte gewünscht.

Nach der jüngsten Kritik von Löw am Spielniveau in der Fußball-Bundesliga war es in Düsseldorf bei einer Trainertagung zur Aussprache gekommen. Anschließend hatte sich allerdings Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß erneut über fehlende Kommunikation zwischen der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft und den Vereinen beklagt. Diese Kritik wollte Zwanziger nicht überbewerten. „Wenn es den Uli Hoeneß nicht geben würde, müsste man ihn erfinden. Wir brauchen ihn für den deutschen Fußball“, sagte der DFB-Präsident.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen