DFB-Pokal wird lukrativer

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Deutsche Presse-Agentur

Der DFB-Pokal wird finanziell lukrativer: Bis 2012 werden in den kommenden Spielzeiten des nationalen Wettbewerbs 156 Millionen Euro an die Vereine ausgeschüttet.

Das ergibt sich aus dem neuen Verteilungsschlüssel für die Fernsehgeld- und Bandenwerbungseinnahmen, den das Präsidium des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) festlegte.

Durch die neuen TV-Verträge mit ARD, ZDF und dem Bezahlsender Premiere sind 128,1 Millionen Euro an TV-Geldern im Topf, durch die in der kommenden Saison startende zentrale Bandenvermarktung kommen weitere 27,9 Millionen Euro hinzu. „Das sind eindrucksvolle Zahlen, die zeigen, dass der DFB-Pokal von der ersten Runde an nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich äußerst lukrativ für die Vereine ist“, sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach in einer Presseerklärung.

Der DFB-Pokalsieger erhält 2,5 Millionen Euro, an den Verlierer des Endspiels in Berlin werden zwei Millionen Euro ausgezahlt. Die Halbfinalisten kassieren jeweils 1,75 Millionen Euro, die acht Viertelfinalisten etwas mehr als eine Millionen Euro und die Achtelfinalisten je 493 750 Euro. In der zweiten DFB-Pokal-Runde erhalten die Teilnehmer 237 500 Euro. Jeder Verein, der sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert, kann mit 100 000 Euro an Fernsehgeldern planen, hieß es.

„Ab 2010/2011 werden diese Zahlen in den ersten Runden noch einmal leicht steigen, da aufgrund der Einnahmen aus dem TV-Vertrag weitere 1,7 Millionen Euro an die Clubs ausgeschüttet werden. Generell hat das DFB-Präsidium dem Leistungsgedanken eine deutlich stärkere Bedeutung als bislang zugemessen, was dazu führt, dass das Fernsehgeld in der kommenden Spielzeit für die DFB-Pokal-Teilnehmer vor allem ab der dritten Runde deutlich steigt“, betonte Niersbach.

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