Deutsche vor Shorttrack-Heimpremiere optimistisch

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Deutsche Presse-Agentur

Wenige Tage vor dem ersten Auftritt der Shorttrack-Weltspitze in Deutschland geben sich die deutschen Starter optimistisch.

„Wir kommen jetzt richtig in Fahrt, denn unser Training ist voll auf die Saisonhöhepunkte im Februar und März ausgerichtet“, sagte Bundestrainer Eric Bédard vor dem Weltcup-Finale in Dresden. „Sofia war erst der Anfang“, fügte der Kanadier hinzu. In Bulgarien hatte es mit Platz drei durch die deutsche Männer-Staffel den ersten Weltcup-Podiumsplatz in dieser Saison gegeben. Die Damen hatten den Endlauf knapp verfehlt und waren Fünfte geworden.

Für den Weltcup in der Dresdner Eis-Arena haben 160 Sportler aus 25 Nationen gemeldet. Das zwölfköpfige deutsche Aufgebot wird angeführt von Sebastian Praus (Mainz) und Paul Herrmann (Dresden), die im Saisonverlauf mehrmals in die Top Ten gelaufen waren. Erstmals im Weltcupteam ist die vor anderthalb Jahren vom Eisschnelllauf zum Shorttrack gewechselte Anke Hartmann (München). Sein Comeback nach langer Verletzungspause bestreitet Robert Seifert (Dresden).

„Die Mannschaft hat mit Eric Bédard einen klaren Schritt nach oben gemacht“, meinte der in Dresden lebende Deutsch-Kanadier Tyson Heung, „die anderen Mannschaften sprechen schon darüber, und ich glaube, dass einige sogar ein wenig eifersüchtig sind.“ Bédard selbst hat der Mannschaft ein klares Ziel gesteckt: Bei den Olympischen Spielen in einem Jahr in Vancouver sollen die deutschen Staffeln um die Medaillen laufen. Bislang können die deutschen Shorttracker lediglich EM-Medaillen vorweisen, aber kein Edelmetall bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen.

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