Deutsche Skispringer scheiden vorzeitig aus

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Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Sensations-Silber für Martin Schmitt haben die deutschen Skispringer in ihrem letzten Wettbewerb der nordischen WM in Liberec enttäuscht. Das Quartett verpasste bei der Mannschafts-Entscheidung als Zehnter des ersten Durchgangs das Finale der besten acht Teams.

„Das haut uns schon von den Socken. Eine Anhäufung von individuellen Fehlern. Von daher haben wir hier den Super-GAU erlebt“, sagte ein enttäuschter Bundestrainer Werner Schuster dem ZDF.

Michael Neumayer, Stephan Hocke, Michael Uhrmann und Schmitt schafften es nur auf Platz zehn von zwölf Mannschaften. 10,7 Punkte fehlten zur Qualifikation für den Finaldurchgang. Auch Martin Schmitt, der am Vorabend noch überraschend Zweiter von der Großschanze geworden war, konnte des Desaster nicht verhindern. „Irgendwie war es nicht unser Tag. Ich habe jetzt auch keine Erklärung parat. Vielleicht haben wir es zu viel gewollt“, sagte der Furtwangener. Zur Halbzeit des Wettbewerbs führte Topfavorit Österreich vor Norwegen und Polen.

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