Deutsche Doppelsitzer holen Sieg - Weltmeister Loch Sechster

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Eggert/Benecken
Fuhren in Innsbruck zum Sieg: Toni Eggert (l) und Sascha Benecken. (Foto: Kerstin Joensson / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Ein Doppelsieg, drei dritte Plätze und ein zufriedener Weltmeister Felix Loch, der zwar nur auf Rang sechs fuhr, aber dennoch zufrieden war.

Die deutschen Rennrodler konnten mit dem Start in die Weltcupsaison gut leben, zumal die Bedingungen mit starkem Wind und hohen Temperaturen auf der Olympia-Bahn in Innsbruck-Igls am Wochenende nicht ideal waren. Zum Abschluss erreichte die Mixed-Staffel auf Rang drei hinter Italien und Österreich auch noch einen Podestplatz.

Bundestrainer Norbert Loch war vom ersten Auftritt seines Sohns im spannenden und ausgeglichen Männer-Feld sogar angetan. „Wir haben gesehen, dass er wieder da ist. Platz zwei oder drei waren auf jeden Fall drin, er kann auf eine gute Saison hoffen“, sagte der Cheftrainer. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Jonas Müller.

Verlass war einmal mehr auf die Doppelsitzer, die mit einem Doppelsieg in den Weltcup-Winter starteten. Die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken konnten sich unter schwierigen Bedingungen im spannenden zweiten Lauf gegen die deutschen Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt durchsetzen. „Das stärkt uns und gibt uns Selbstvertrauen. Für Deutschland ist das eine absolute Traumsituation mit den Doppelsitzern“, sagte Benecken.

In Abwesenheit der Seriensiegerin Natalie Geisenberger fuhren gleich vier junge deutsche Athletinnen aus dem neuformierten Frauen-Team in die Top-Ten, Julia Taubitz und Jessica Tiebel teilten sich dabei Rang drei. Taubitz, die mit 23 Jahren älteste deutsche Starterin, konnte sich allerdings nicht so recht freuen. „Es war eine komplette Katastrophe. Bei mir ist alles schief gelaufen. Da ist nicht viel Freude über Platz drei“, meinte die 23 Jahre alte Taubitz, die im vergangenen Gesamtweltcup Zweite wurde. Den Sieg sicherte sich die Russin Tatjana Iwanowa. „Die jungen Athletinnen haben sich gut angeboten. Darauf kann man aufbauen“, meinte der Bundestrainer.

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