England mit dem Titel nach dem Brexit? - der Fußballgott hätte definitiv Ironie

Sollten die Engländer die EM gewinnen, wäre das nach dem Brexit eine schöne Ironie des Fußballgottes. (Foto: Kirsty Wigglesworth/AP)

Die EM geht auf die Zielgerade, nur noch wenige Spiele bis sich ausgerechnet das Königreich, das während der letzten EM 2016 in Frankreich den Brexit per Referendum beschloss, zum neuen Euro-Champion krönen könnte. Und das ausgerechnet in London. Der Fußballgott hat ja Ironie.

Dazu passend eine Entdeckung des Max-Planck-Instituts in Göttingen, Abteilung für Dynamik und Selbstorganisation (super Begriff, hänge ich an meinen Homeoffice-Schreibtisch). Ein Aerosolforscher hat nun herausgefunden, dass die Schwebeteilchen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen produziert, eine größere Gefahr für eine Ansteckung mit Covid-19 hervorrufen, wenn man „Tor!“ brüllt.

Das habe „Superspreader-Potenzial“. Gerade beim T käme „ein richtiger Regen raus und sehr viele Aerosole“. Wer „Goal“ schreit, stößt deutlich weniger aus. Insofern hat die deutsche Nationalelf (ein Dank auch an die Österreicher!) sehr rücksichtsvoll gehandelt mit dem vorzeitigen Ausscheiden. Thomas Müller erhält das „Robert-Koch-Verdienstkreuz“ in Gold.

Und die Endorphine? Können vernachlässigt werden. England vor, noch ein Goal!

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