Der 22. Spieltag im Telegramm

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Deutsche Presse-Agentur

Der 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am 27. Februar um 20.30 Uhr mit der Partie 1. FC Köln gegen Arminia Bielefeld eröffnet. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Die Statistik verheißt für die Schalker Gutes und Schlechtes zugleich: Immerhin gaben sie in den vergangenen sieben Spielen gegen die Eintracht nur zwei Punkte ab. Andererseits verbuchte der Revierclub aus den vorigen fünf Bundesliga-Auswärtsspielen nur einen Punkt. Trotz eines noch nicht ausgeheilten Mittelhandbruchs will Verteidiger Bordon auflaufen - entgegen den Empfehlungen der Ärzte. Pander (Grippe) fällt aus. Frankfurt bangt um den Einsatz der Stürmer Liberopoulos und Fenin. (Heimbilanz: 21-5-9, 74:47 Tore)

Für Hannovers Trainer Hecking wird die Luft dünner. Nach den Niederlagen in den Kellerduellen mit Cottbus und Gladbach sind die Abstiegsränge bedrohlich nahe gerückt. Ein Sieg über die Leverkusener, die eines von neun Gastspielen in Hannover verloren, könnte für Ruhe sorgen. Schlaudraff soll in die Startelf zurückkehren, der gesperrte Pinto wohl durch Cherundolo ersetzt werden. Beim Gast steht erstmals die Bayern-Leihgabe Kroos im Kader. (Heimbilanz: 1-5-3, 15:17 Tore)

Der Blick auf die Rückrundentabelle verblüfft: Energie rangierte nach dem 21. Spieltag auf dem vierten, Bochum auf dem sechsten Rang. Doch müssen beide Clubs nach wie vor um den Klassenverbleib bangen. Dem Drittletzten aus Bochum fehlt der gesperrte Torjäger Klimowicz, der „entsperrte“ Sestak kehrt zurück. Bei Energie stehen Atan und Ziebig nach verbüßter Strafe wieder im Team. Spielt Rost, ist er mit 118 Einsätzen neuer Bundesliga-Rekordmann der Gäste. (Heimbilanz: 2-1-1, 9:4 Tore)

Nach immerhin drei Spielen ohne Niederlage kämpft Schlusslicht Mönchengladbach um den Anschluss. Keine leichte Aufgabe: Im eigenen Haus haben die heimstarken Berliner die vergangenen acht Spiele in Folge gewonnen - so etwas gab es seit 31 Jahren nicht mehr. Allerdings macht das Verletzungspech zu schaffen. Trainer Favre baut darauf, dass Woronin und Simunic rechtzeitig wieder fit sind. Die Borussia bangt um den Einsatz von Galasek. (Heimbilanz: 14-4-4, 49:26 Tore)

Kein „Hasta la vista, Hopp“: Nach bösen Parolen der BVB-Fans im Hinspiel hofft Hoffenheim-Mäzen Hopp auf sportlich fairen Empfang seiner Profis. Die Remis-Könige aus Dortmund wollen sich für das 1:4 revanchieren - und elf Unentschieden kein weiteres folgen lassen. Gäste-Kapitän Compper ist gesperrt, der Einsatz von Torwart Hildebrand fraglich. Die in Doping-Schlagzeilen geratenen Ibertsberger und Janker sollen zum Kader gehören. (Heimbilanz: -)

Nach dem Erfolgserlebnis beider Teams auf internationaler Bühne steht die nächste Bewährungsprobe an. Verliert der FC Bayern im Bundesliga-Schlager sein viertes Rückrundenspiel, könnten die Lobeshymnen auf das 5:0 von Lissabon schnell verstummen. Gegen keinen anderen Bundesligisten gab es so viele Niederlagen wie gegen Bremen. Beim Gastgeber kehrt der zuletzt suspendierte und in Mailand gefeierte Pizarro in die Startelf zurück. Der FC Bayern muss auf Außenverteidiger Oddo verzichten, dafür steht Lucio bereit. (Heimbilanz: 19-13-10, 62:47 Tore)

Himmelhochjauchzend gegen zu Tode betrübt: Während sich der HSV binnen einer Woche zurück an die Tabellenspitze und ins Achtelfinale des UEFA-Pokals schoss, hat der VfL das Aus im internationalen Wettbewerb zu verwinden. Aber: Mit zehn Punkten und drei Siegen in Serie ist der Tabellen-Sechste beste Mannschaft der Rückrunde. Beim VfL ist Misimovic gesperrt, Grafite gehört nach seiner Knie-OP wohl nicht zur Startelf. Benjamin fehlt dem HSV gelb-gesperrt. (Heimbilanz: 5-4-2, 18:12 Tore)

Der KSC steht unter Druck. Ein Sieg im brisanten badisch- schwäbischen Derby könnte neue Kräfte im Kampf um den Klassenverbleib freimachen. Allerdings blieb der Vorletzte in den beiden vergangenen Bundesliga-Spielen als einziges Team ohne Torerfolg. VfB-Coach Babbel will seine Serie von sieben ungeschlagenen Ligaspielen fortsetzen. Viel hängt davon ab, wie es ihm gelingt, die Profis nach dem Aus im UEFA-Cup wieder aufzurichten. Ihm fehlt der gesperrte Boulahrouz. Karlruhe muss auf Verteidiger Stefano Celozzi verzichten, dafür kehrt Vize-Kapitän Christian Eichner auf seine angestammte Position auf der linken Abwehrseite zurück. (Heimbilanz: 7-7-7, 23:23 Tore)

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