Der 20. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

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Deutsche Presse-Agentur

Der Auftakt des 20. Spieltages in der Fußball-Bundesliga findet zwischen 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen statt. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Im Top-Spiel zwischen den drittplatzierten Berlinern und dem Tabellenzweiten aus München gilt für beide Teams: verlieren verboten. Die Hertha hat ihre vergangenen sieben Heimspiele gewonnen. Gegen Bayern gab es zuletzt aber wenig zu holen. Seit 14 Partien sind die Berliner gegen den FCB sieglos. Beim Gastgeber sind Friedrich und wohl auch Dardai wieder dabei. Pantelic' Einsatz ist fraglich. München hat keinen Verletzten zu beklagen. Oddo ist rot-gesperrt. (Heimbilanz: 6-12-7, 36:43 Tore)

Tore scheinen im Revierderby garantiert. Keins der letzten 28 Aufeinandertreffen endete 0:0. Der abstiegsbedrohte VfL konnte von den vergangenen sieben Heimspielen gegen Schalke nur eins gewinnen und muss auf die verletzten Maltritz und Yahia verzichten. Außerdem bangt Bochum um die Einsätze von Concha, Klimowicz und Sestak. Den „Königsblauen“ fehlen der gelb-gesperrte Jones sowie die verletzten Bordon und Kenia. Kuranyi hofft auf einen Platz in der Startelf. (Heimbilanz: 8-6-13, 35:41 Tore)

Die Eintracht will mit einem Erfolg den Vorsprung auf die Abstiegsplätze vergrößern, Wolfsburg den Rückstand auf die UEFA-Cup- Plätze verringern. Fünf der vergangenen sechs Duelle endeten remis, seit acht Partien sind die Hessen gegen den VfL sieglos. Die Frankfurter müssen ohne den rotgesperrten Chris auskommen. Fenins Einsatz ist fraglich. Bei den Gästen kehrt Torjäger Grafite in die Mannschaft zurück. Torwart Benaglio und Riether sind angeschlagen. (Heimbilanz: 2-2-3, 11:9 Tore)

Beim Lieblingsgegner peilen die Stuttgarter einen Sieg an. Der VfB verlor nur eine der letzten 13 Begegnungen mit den Niedersachsen. Seit dem Wiederaufstieg 2002 wartet Hannover auf einen Heimsieg gegen den VfB. Beim Gastgeber fallen Rausch und Zizzo aus. Rosenthal und Stajner sind angeschlagen, Andreasen ist gesperrt. Die Stuttgarter, unter Trainer Babbel noch ohne Niederlage, müssen ohne Delpierre auskommen. Der Einsatz von Khedira und Osorio ist fraglich. (Heimbilanz: 10-5-4, 36:21 Tore)

Der KSC schöpft nach dem Last-Minute-Sieg über den HSV Hoffnung im Abstiegskampf. Doch die Auswärtsschwäche gibt zu denken. In den vergangenen sechs Gastspielen verbuchte der Tabellen-16. keinen Punkt. Immerhin ist der FC Lieblingsgegner: Gegen keinen anderen Club gab es mehr Siege. Beim FC bleibt dem ausgebooteten Antar nur die Zuschauerrolle. Den Gästen fehlen Franz, Kennedy und Engelhardt. Das Hinspiel wurde vom Zusammenbruch des FC-Profis Özat überschattet. (Bilanz: 13-2-7, 57:29 Tore)

Beide Teams stehen unter Zugzwang. Nach nur zwei Siegen in elf Spielen unter Trainer Meyer beträgt der Abstand der Gladbacher zum Tabellen-15. bereits vier Punkte. Für die Bremer sind die UEFA-Cup- Plätze nach dem 0:1 „auf“ Schalke weit entfernt. Die Bilanz spricht für Werder: Der letzte Sieg der Rheinländer in Bremen liegt 22 Jahre zurück. Pizarro kehrt ins Werder-Team zurück, Mertesacker ist fraglich. Der Altmeister muss auf Dante und Friend verzichten. (Bilanz: 24-10-5, 71:42 Tore)

Die Heimbilanz der Borussia ist bizarr. Zwar gab es in zehn Spielen noch keine Niederlage, aber bereits sieben Unentschieden. Gegen den gern gesehenen Gast, der bisher erst eins von insgesamt elf Spielen gegen den BVB gewinnen konnte, soll der erste Rückrundensieg eingefahren werden. Kehl steht nach langer Zwangspause wieder zur Verfügung, für Blaszczykowski und Dede kommt die Partie zu früh. Die Lausitzer reisen nach dem Sieg über Hannover mit Rückenwind an. (Bilanz: 3-1-1, 11:4 Tore)

Die Enttäuschung über das 2:3 in Karlsruhe sitzt noch tief. Dennoch soll der für die Schlappe mitverantwortliche HSV-Neuzugang Gravgaard eine zweite Chance erhalten. Rückkehrer Olic ersetzt Rotsünder Petric. Die Chancen auf Wiedergutmachung stehen gut: Die Hamburger verloren keines der vergangenen acht Spiele gegen Bielefeld. Die Ostwestfalen klagen nach den Ausfällen von Bollmann, Schuler und Kauf sowie der Sperre für Marx über Personalprobleme. „Bisher hatten wir wenig Verletzte, aber jetzt kommt alles auf einmal“, sagte Trainer Frontzeck. Der Coach hofft auf das Comeback von Außenverteidiger Lamey. Fraglich ist der Einsatz von Halfar. (Bilanz: 12-3-1, 37:13 Tore)

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