Dallas mit höchstem Saisonsieg gegen Golden State

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Deutsche Presse-Agentur

Mit Basketball-Superstar Dirk Nowitzki in Wurflaune haben die Dallas Mavericks ihren höchsten Saisonsieg in der nordamerikanischen Profi-Liga NBA gefeiert.

Ausgeruht von einer viertägigen Spielpause führte der 30-jährige Kapitän die „Mavs“ gegen die Golden State Warriors mit 26 Punkten wie sein Kollege Jason Terry zum 128:106-Heimsieg. Knapp drei Wochen vor dem Vorrundenende festigte das Team von Trainer Rick Carlisle vor 19 862 Zuschauern im American Airlines Center Rang 8 in der Western Conference mit 43:28 Siegen und kommt den am 18. April beginnenden Playoffs in der Western Conference Schritt für Schritt näher.

Schützenhilfe leisteten die Phoenix Suns (40:31), die sich nach dem 118:114 gegen den Tabellen-Sechsten Utah Jazz auch noch Chancen auf Platz acht ausrechnen, der gerade noch zum Einzug in die K.o- Runde reicht. „Offensiv hatten wir eine verdammt gute Nacht erwischt. Defensiv haben wir uns zu viele Blackouts erlaubt“, zog Nowitzki nach dem neunten Heimsieg in Serie Bilanz. Elf Matches stehen für die Texaner bis zum 15. April noch aus, davon können die „Mavs“ sieben unter dem eigenen Dach austragen.

Die entscheidende Phase für die Qualifikation beginnt im Airlines Center mit den Partien nacheinander gegen Phoenix, Utah Jazz und New Orleans. Die Gegner liegen alle noch in Reichweite für Dallas, um dem bisher drohenden Playoff-Start gegen Vizemeister Los Angeles Lakers (56:14) zu entgehen. „Wir müssen uns definitiv in der Abwehr noch entscheidend verbessern, je stärker die Gegner werden“, betonte Nowitzki. Neben seiner Treffsicherheit glänzte der 2,13 Meter-Riese mit 5 Assists sowie 5 Rebounds. Wieder übertraf er seinen Saisonschnitt von 25,5 Punkten pro Spiel.

„Wir haben während der langen Pause genau die richtigen Entscheidungen getroffen und zwei Tage gut trainiert. Die Einheiten waren nicht zu lang und die Jungs haben gut mitgezogen“, erklärte Coach Carlisle. Die 37:26-Führung nach dem ersten Viertel sorgte für genügend Selbstvertrauen, zumal 70 Prozent der Würfe von Dallas dabei im Korb landeten. Zwei Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts führten die Mavericks allerdings nur noch 87:83, ehe Bankspieler J.J. Barea für die Initialzündung sorgte.

Der Puerto Ricaner erzielte die letzten acht seiner insgesamt 20 Punkte noch vor dem Schlussviertel und brachte die „Mavs“ auf die Siegerstraße: Innerhalb von vier Minuten zogen die Gastgeber auf 113:91 davon und hielten die „müden Krieger“ der Warriors danach auf Distanz. „Das war einer dieser Abende, an denen dir nicht viel gelingt“, bekannte Golden State-Topscorer Stephen Jackson, der mit zwölf Punkten weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Anthony Morrows (29) und Monta Ellis (22) konnten das Manko nicht kompensieren.

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