Dallas mischt NBA-Konkurrenz auf

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Deutsche Presse-Agentur

Die Dallas Mavericks setzen mit Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ihren Höhenflug in der Fremde fort und mischen die Konkurrenz in der nordamerikanischen Profiliga NBA von hinten auf.

Einen Tag nach dem 122:117-Auswärtssieg in Phoenix landeten die Texaner mit dem 93:89 bei den Portland Trail Blazers den achten Sieg aus zehn Spielen. Die „Mavs“ sind auch dank der 29 Punkte ihres 30 Jahre alten Kapitäns aus Würzburg mit 40:25 Siegen als derzeit Achter im Kampf um die Playoffs in der Western Conference nur noch einen Wimpernschlag von Denver (41:25/7.), Portland (40:23/6.) und New Orleans (40:23/5.) entfernt.

Und die Aussichten für das „Team der Stunde“ von Trainer Rick Carlisle sind nach der Berg- und Talfahrt durch die Saison glänzend: Von den letzten zwölf Spielen bis zum letzten Vorrundenspieltag am 15. April können die Mavericks allein acht vor eigenem Publikum im American Airlines Center spielen. „Wir strotzen vor Selbstvertrauen, die Serie kommt genau zur rechten Zeit“, zog der 35-jährige Jason Kidd im Rose Garden von Portland Bilanz. „Die Kritiker haben uns die ganze Zeit aus den Playoffs geschrieben. Wir aber haben jetzt das Gefühl, dass wir die Saison wieder neu gestartet haben.“

Immer, wenn es im Spiel eng wurde, war der 2,13 Meter große Riese Nowitzki zur Stelle. Mit acht Treffern bei elf Wurfversuchen in Halbzeit eins legte „Dirkules“ den Grundstock zur 54:44- Halbzeitführung von Dallas. Sein bester Wurf 17 Sekunden vor dem Abpfiff zum vorentscheidenden 90:86 aber krönte seine Tagesbilanz von 29 Zählern, 10 Rebounds und einem Assist. „Dirk sind unglaublich gute Würfe gelungen“, sagte Portlands Brandon Roy, „er nahm sich den Wurf und schwupps war der Ball drin.“

Jason Terry (24) und Kidd mit 7 Punkten, zehn Assists und zehn Rebounds ließen die immer noch am Fußknöchel verletzten Jerry Stackhouse und Josh Howard vergessen. Distanzschütze Howard war in dieser Saison bisher bei 19 Spielen der „Mavs“ nicht dabei. Shooting Guard Stackhouse plant sein Comeback bei den Golden State Warriors, spätestens aber bei den Los Angeles Lakers. Das Match in Kalifornien ist ein erster Vorgeschmack auf die Playoffs, die am 18. April beginnen. Sollte Dallas bis dahin auf dem 8. Rang und die Lakers auf Platz eins in der Western Conference bleiben, müssten die „Mavs“ in Runde 1 gleich gegen das mit 51 Siegen und nur 13 Niederlagen zur Zeit beste Team der NBA antreten.

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