Dallas gewinnt 116:95 gegen Sacramento

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Deutsche Presse-Agentur

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben sich mit dem 116:95-Sieg gegen die Sacramento Kings eindrucksvoll im Kampf um die Playoff-Plätze in der nordamerikanischen Profiliga NBA zurückgemeldet.

Zwei Tage nach dem 86:93 bei den Houston Rockets feierten die Texaner den 33. Saisonsieg im 55. Match und verbesserten sich in der Western Conference auf Rang sechs.

Der „Mavs“-Kapitän aus Würzburg steuerte gegen die Kings allerdings nur zwölf Punkte bei. Gegen Houston waren es in seinen 43 Spielminuten sogar nur neun Zähler - Nowitzkis geringste Ausbeute seit dem Saisonstart. Beste Werfer bei den Gastgebern vor 20 233 Fans in der American Airlines Arena waren Josh Howard und Brandon Bass mit je 20 Zählern. „Wir dachten, dass es ist eine gute Gelegenheit für diese Jungs ist, sich zu beweisen“, sagte Dallas-Coach Rock Carlisle nach der Partie. „Sie haben in der Abwehr und beim Wurf den richtigen Rhythmus gefunden.“

Der Coach musste auf Jason Terry (Handbruch) verzichten und hatte darüber hinaus Nowitzki im zweiten Viertel aus dem Spiel genommen. Dafür sprangen die Dallas-Reservisten wie Bass in die Bresche und brachten ihr Team mit 70:50 zur höchsten Halbzeitführung der laufenden Saison. „Unsere Stars wie Dirk oder Jason Kidd waren noch von der Partie gegen Houston mit jeweils über 40 Minuten Spielzeit müde“, meinte Reservist James Singleton. Mit 19 Punkten und 12 Rebounds erzielte der Youngster seine bisher beste Trefferquote. „Für uns alle war das ein ganz wichtiger Beitrag.“

Allerdings präsentierten sich die Kings auch als erwartet schwacher Gegner, der mit bisher nur 12 Siegen bei 45 Niederlagen einen Negativ-Rekord in der NBA-Geschichte aufstellte. „Wir sind Dallas voll auf den Leim gegangen. Die hatten uns zu früh im Griff“, meinte Sacramentos Interimscoach Kenny Natt. Die Kings kamen in der zweiten Halbzeit nie näher als 19 Punkte an die Gastgeber heran.

Überschattet wurde der Spieltag vom Tod Larry Millers. Der 64 Jahre alte Automobilhäuser-Besitzer hatte 1985 hundert Prozent der Utah Jazz übernommen, das Team mit hohen Investitionen in der NBA etabliert und 1997 sowie ein Jahr später ins NBA-Finale gebracht. Nach seiner schweren Diabetes-Erkrankung starb der Mäzen am Freitag. Am Samstag gewannen die Jazz mit 102:88 gegen die New Orleans Hornets und schoben sich mit 32:22 Siegen hinter Dallas (33:22) in der Western Conference auf Rang sieben.

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