CAS reduziert Sperre gegen Langlauftrainer Hoch

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Deutsche Presse-Agentur

Die lebenslange Sperre gegen Emil Hoch, Skilanglauf-Cheftrainer der Österreicher beim Doping-Skandal bei den Olympischen Winterspielen in Turin, ist vom Internationalen Sportgerichtshof CAS auf 15 Jahre reduziert worden.

Hoch ist damit rückwirkend vom 18. September 2007 für 15 Jahre gesperrt. Der internationale Ski-Verband FIS hatte den Liechtensteiner zunächst lebenslang als Trainer aus dem Verkehr gezogen.

Das Gericht bestätigte, dass Hoch eine entscheidende Rolle im Doping-Skandal der ÖSV-Langläufer und Biathleten bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin gespielt habe. Die CAS-Richter kamen aber auch zu der Ansicht, dass Hoch nicht alleiniger Drahtzieher und Hauptverantwortlicher war und verkürzten die Sperre.

In Turin waren bei Polizei-Razzien im Hotel der Österreicher Spritzen und Medikamente sowie Apparaturen für Bluttests und Transfusionen gefunden worden. Mehrere Sportler und auch Hoch waren vor den italienischen Behörden nach Österreich geflüchtet.

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