Bundestrainer Giani freut sich auf EM-Duell mit Italien

Andrea Giani
Bundestrainer Andrea Giani (M) steht im Kreis seiner Spieler. (Foto: Roman Koksarov / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der deutsche Volleyball-Bundestrainer Andrea Giani geht mit Vorfreude und Zuversicht in das für ihn besondere EM-Viertelfinale gegen sein Heimatland Italien.

„Ich freue mich sehr darauf“, sagt der 51-Jährige aus Neapel vor der Partie in der Runde der besten Acht am Mittwoch im tschechischen Ostrava. „Ich kenne die Spieler und das Betreuerteam sehr gut“, ergänzte Giani, der im Zweitjob Coach von Pallavolo Modena in der Serie A ist.

Umso besser weiß der Fachmann um die Stärke des Gegners. Der dreimalige Welt- und sechsmalige Europameister gab in seinen EM-Gruppenspielen nur gegen den deutschen Achtelfinal-Gegner Bulgarien und gegen Tschechien jeweils einen Satz ab und entschied sein eigenes Match in der Runde der besten 16 gegen Lettland mit 3:0 klar für sich. Die Spieler des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), 2017 EM-Zweiter, leisteten sich beim 3:1-Erfolg gegen Bulgarien vor allem im zweiten verlorenen Durchgang sehr viele Aufschlagfehler.

„Ich denke, das war eher Kopfsache“, sagt Starspieler Georg Grozer. „Wichtig ist, dass wir uns zurückgekämpft haben und die ganze Mannschaft mit Herz dabei war.“ Der Diagonalangreifer war in dem Duell mit 17 Punkten zweitbester Scorer hinter Moritz Karlitzek (19). Der 25 Jahre alte Außen, der in der Startformation den Vorzug vor Kapitän Christian Fromm bekam, verbuchte insgesamt sechs Asse und hatte mit seinem Service großen Anteil daran, dass sein Team einen Rückstand im vierten Satz aufholte.

Giani wünscht sich, dass seine Spieler, die als Außenseiter ins Viertelfinale gehen, sich gegen Italien nicht zu viel Druck und Gedanken machen, sondern die Begegnung genießen. „Dann können wir sie nutzen, um unsere Leistung auf ein neues Niveau zu heben“, sagte er.

© dpa-infocom, dpa:210913-99-201007/3

Volleyball-EM

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen