Bundestrainer-Frage: Flick wäre plötzlich verfügbar

Hansi Flick und Joachim Löw
War bereits Co-Trainer unter Joachim Löw: Hansi Flick (r). (Foto: Federico Gambarini / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Hansi Flick hat durch seinen Wunsch zur Vertragsauflösung beim FC Bayern München auch eine neue Dynamik in die Nachfolge-Debatte für den Bundestrainer-Posten gebracht.

Viel spricht dafür, dass der frühere DFB-Assistent seinen einstigen Chef Joachim Löw nun beerbt. Es wäre eine spannende Rückkehr für den Co-Trainer des WM-Triumphs von 2014.

Wird Hansi Flick jetzt Bundestrainer?

Alle Zeichen deuten nun darauf hin, dass Flick zum DFB zurückkehrt. Wunschkandidat von Verbandsdirektor Oliver Bierhoff war er ohnehin - auch wenn das nicht offiziell geäußert wurde. Bei einer Trennung von den Bayern aus eigenen Stücken stünde Flick rechtzeitig für die Fortsetzung in der WM-Qualifikation im September zur Verfügung. Auch wenn er von seiner Zukunft im Zuge seiner Münchner Trennungsoffensive noch nicht sprach, so ist sein eigenes Interesse am DFB-Topjob offenkundig: „Natürlich ist der DFB eine Option, die jeder Trainer überlegen muss“, sagte der 56-Jährige.

Darf Oliver Bierhoff jetzt mit Flick offiziell verhandeln?

Noch hat sich an der Situation nichts geändert. Der DFB hat versprochen, nicht mit Kandidaten zu sprechen, die unter Vertrag stehen. So lange die Bayern dem Auflösungswunsch ihres Erfolgscoach nicht entsprechen, bleibt es eigentlich beim Kontakt-Tabu. Extrem unwahrscheinlich bleibt allerdings, dass bei dem guten Verhältnis zwischen Bierhoff und Flick nicht zumindest im mehr oder weniger privaten Rahmen die Bundestrainer-Personalie nicht schon Thema war. Für alle offiziellen Belange hat der DFB ohnehin Zeit, könnte theoretisch auch noch am 1. Juli Gespräche aufnehmen.

Übernimmt Flick vielleicht schon für die EM im Sommer von Löw?

Das ist praktisch ausgeschlossen. Bierhoff und DFB-Präsident Keller haben schon gesagt, dass die Nationalmannschaft mit Löw in die EM geht. Alles andere würde auch für Flick keinen Sinn machen. Bis zum 22. Mai ist er bei den Bayern im Amt. Drei Tage später beginnt das Trainingslager der DFB-Elf. Ausgeruht könnte er nach dem Sommer die nach dem 1:2 gegen Nordmazedonien plötzlich knifflige WM-Qualifikation mit den Spielen gegen Liechtenstein, Armenien und Island aufnehmen.

© dpa-infocom, dpa:210418-99-251962/2

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