Bundesliga-Aufstockung ad acta gelegt

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Deutsche Presse-Agentur

Die Aufstockungspläne für die beiden Profiligen sind von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vorerst ad acta gelegt worden. Der Vorstand des Ligaverbandes hat sich nach einer Sitzung in Frankfurt/Main einstimmig dagegen ausgesprochen.

Grundlage für die Entscheidung war eine eingehende Studie der DFL-Geschäftsführung, hieß es in einer Pressemitteilung. Dabei sei eine Umfrage unter den 36 Clubs ebenso berücksichtigt worden wie „zahlreiche weitere Aspekte“. Zudem wurden externe Gutachten in Auftrag gegeben und zur Entscheidungsfindung herangezogen.

„Wir haben diese bedeutende Frage auf Basis der präsentierten Fakten diskutiert und die Alternativen sorgfältig abgewogen“, erklärte Ligapräsident Reinhard Rauball. „Angesichts der Tatsache, dass eine Aufstockung keine zusätzlichen Entwicklungsmöglichkeiten - selbst in Bezug auf wirtschaftliche Gesichtspunkte - verspricht, haben wir uns dahingehend entschieden, der Mitgliederversammlung keine Veränderung der Ligagrößen vorzuschlagen.“

Die DFL-Geschäftsführung wird die Ergebnisse der präsentierten Studie dennoch auf der nächsten Mitgliederversammlung den Vereinen und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes vorstellen. Die Mitgliederversammlung ist im Falle eines Antrages das Gremium, das abschließend über die Frage einer möglichen Aufstockung entscheidet.

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