Biathlon-Weltverband will Doping-Sünder benennen

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Einen Tag vor Beginn der Biathlon-WM in Südkorea will der Weltverband IBU die Ergebnisse der B-Proben von drei dopingverdächtigen Athleten präsentieren.

Sind auch die zweiten Analysen positiv, würden die Skijäger von der WM in Pyeonchang ausgeschlossen und für zwei Jahre gesperrt werden. Die IBU hat für den 13. Februar eine Pressekonferenz anberaumt, bisher aber keine Namen genannt. Der russische Sportminister hatte bestätigt, dass es sich um Biathleten seines Landes handelt. Daraufhin brachten russische Medien die Namen der Weltmeister Albina Achatowa, Julia Jurjewa und Dmitri Jaroschenko ins Spiel.

Nach Medienangaben in Moskau soll die B-Probe von drei Sportlern das positive Doping-Ergebnis der A-Proben bereits bestätigt haben. Demnach sei bei drei russischen Sportlern eine russische Variante des Blutdopingmittels EPO gefunden worden, berichtete das Internetportal „allsport.ru“ unter Berufung auf Quellen im Anti-Doping-Labor in Lausanne. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Auch Namen nannte das Internetportal nicht. Der Biathlon-Weltverband IBU hat zu den Spekulationen keine Stellung genommen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen