Berliner Leichtathletik-Präsident kritisiert DLV

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Deutsche Presse-Agentur

Mit Blick auf den schleppenden Ticketverkauf zur Weltmeisterschaft im August hat der Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbandes, Reinhard von Richthofen-Straatmann, Kritik am Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geübt.

Der DLV betreibe nicht genug Öffentlichkeitsarbeit, sagte von Richthofen-Straatmann der „B.Z.“. „Der DLV ist viel zu spät aktiv geworden. Man hätte schon nach den Olympischen Spielen was machen müssen.“ Bislang sind 185 000 Tickets für die neuntägigen Wettkämpfe vom 15. bis 23. August verkauft worden, bestätigten die Organisatoren der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Von Richthofen-Straatmann sei trotzdem „guten Mutes“, dass sich der Kartenabsatz bis Mai verbessere. Auch Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hatte in einem dpa-Gespräch vor kurzem eine intensivere Marketing-Kampagne des DLV gefordert. „Ich gehe davon aus, wenn die Wintersport-Saison vorbei ist, wird der DLV noch eine Offensive starten. Die letzten drei, vier Monate werden dabei entscheidend sein“, hatte Bach betont.

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