Becker nach Finale über Thiem: „Houdini des Tennissports“

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US Open
Von Boris Becker als „Houdini des Tennissports“ gelobt: US-Open-Sieger Dominic Thiem aus Österreich. (Foto: Frank Franklin II / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker hat nach dem packenden Fünf-Satz-Finale bei den US Open die Willensleistung des österreichischen Siegers Dominic Thiem hervorgehoben.

„Beide haben es verdient zu gewinnen, keiner hatte es verdient, das Spiel zu verlieren. Im Tennis gibt es kein Unentschieden. Dominic Thiem hat sich aus einer scheinbar unmöglichen Situation befreit“, sagte Eurosport-Experte Becker und nannte den 27-Jährigen nach dem 2:6, 4:6, 6:4, 6:3, 7:6 (8:6) in Anlehnung an den weltberühmten Zauber- und Entfesselungskünstler Harry Houdini den „Houdini des Tennissports“.

„2:0 Sätze hinten, Break hinten, Zverev serviert bei 5:3 im fünften Satz zum Match. Und irgendwie schafft es der Österreicher dieses Match nicht zu verlieren. Den Mut nicht zu verlieren“, lobte Becker und betonte: „Solche Geschichten schreibt nur der Sport, nur der Tennissport. Zwei Gladiatoren haben heute alles gegeben, und mehr.“

Zverev verpasste am Sonntag nach 4:01 Stunden den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere nur knapp. Als letzter männlicher deutscher Tennisprofi hatte Becker 1996 bei den Australian Open den Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere geholt. Bislang letzter deutscher Sieger in New York bleibt Becker vor 31 Jahren.

© dpa-infocom, dpa:200914-99-551687/2

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