Aznar kandidiert nicht für Präsidenten-Amt bei Real

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Deutsche Presse-Agentur

Der frühere spanische Ministerpräsident José María Aznar hat bestritten, beim Fußball-Rekordmeister Real Madrid für das Amt des Präsidenten kandidieren zu wollen.

Dies sei allein aufgrund der Statuten des Vereins nicht möglich, betonte der konservative Politiker in einem Interview mit dem Radiosender Cadena Cope. Kandidaten für das Amt des Clubchefs müssten wenigstens seit zehn Jahren eingeschriebene Mitglieder sein. Er sei aber erst seit fünf Jahren Real-Mitglied. Aznar schloss allerdings nicht aus, sich dem Team eines Bewerbers anzuschließen.

Im Juli soll ein neuer Vereinschef gewählt werden. Der derzeitige Interimspräsident Vicente Boluda, der den zurückgetretenen Clubchef Ramón Calderón abgelöst hatte, will bei der Wahl nicht kandidieren.

In Madrid wird seit Monaten über ein mögliches Comeback von Florentino Pérez spekuliert, der die Superstars Luís Figo, Zinédine Zidane, David Beckham und Ronaldo nach Madrid geholt und die Elf der „Galaktischen“ aufgebaut hatte. Der Bauunternehmer hüllt sich zur Frage einer möglichen Kandidatur allerdings in Schweigen.

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