Auch Formel-1-Nachwuchsserie spart

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Deutsche Presse-Agentur

Auch die Formel-1-Nachwuchsserie GP2 tritt auf die Kostenbremse. „Wir können die weltweite Finanzkrise nicht ignorieren, die uns alle betrifft“, sagte der Chef der GP2, Bruno Michel, auf der GP2-Homepage.

„Wir müssen sicherstellen, dass wir diese schwierigen Zeiten überwinden, indem wir sowohl im technischen als auch im sportlichen Bereich entsprechende Lösungen finden“, so Michel weiter. Unter anderem werden nach dem ersten Rennen am 9./10. Mai in Barcelona keine offiziellen Tests mehr erlaubt sein. Die Arbeit im Windtunnel wurde begrenzt. Die Zahl der Teammitglieder soll zudem in der zweiten Saisonhälfte von 13 auf 12 reduziert werden.

Bekanntester deutscher GP2-Fahrer in diesem Jahr ist Formel-3- Euroseries-Meister Nico Hülkenberg. Aus der Serie schafften bereits seine Landsleute Nico Rosberg und Timo Glock sowie der britische Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton den Sprung in die Königsklasse des Motorsports.

„Wir wollten aber nicht die Standards der GP2 seit 2005 verändern“, meinte Michel über die kostenreduzierenden Maßnahmen. Das Gleichgewicht zu finden sei sehr schwer, „aber wir versuchen, das richtige Level zu erhalten, damit die Serie so erfolgreich ist wie bisher“.

Man habe auf alle Bereiche geschaut, um Kosten zu reduzieren. „Wir sind zuversichtlich, dass unser Plan jedem helfen wird, die schwierigen Zeiten zu überstehen“, so Michel weiter. In der Formel 1 war ein Paket geschnürt worden, um die Ausgaben der Teams in diesem Jahr um 30 Prozent zu verringern. Es soll dadurch unterm Strich schätzungsweise eine Milliarde Euro eingespart werden.

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