Auch der Publikumsliebling verlässt den VfB Friedrichshafen

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 Zuspieler Jakub Janouch (rechts) wird beim VfB bleiben, Athanasios Protopsaltis dagegen verlässt Friedrichshafen.
Zuspieler Jakub Janouch (rechts) wird beim VfB bleiben, Athanasios Protopsaltis dagegen verlässt Friedrichshafen. (Foto: Günther Kram)
Schwäbische Zeitung

Der Umbruch beim VfB Friedrichshafen geht weiter. Der neue Trainer Michael Warm wird mit einer fast gänzlich neuen Mannschaft in die Bundesligasaison 2019/20 starten. Denn auch Athanasios Protopsaltis wird nicht mehr für den deutschen Volleyball-Vizemeister auflaufen. Seine Zukunft ist – im Gegensatz zu Adrian Aciobanitei – noch unklar.

Nach drei Jahren unter Trainer Vital Heynen zieht es den griechischen Außenangreifer weiter. „Ich werde vor allem das Gefühl vermissen, in meiner zweiten Heimat zu sein“, wird der Publikumsliebling Protopsaltis in einer Mitteilung des VfB zitiert. Zur Saison 2016/17 war der damals 22-Jährige von Narbonne Volley nach Friedrichshafen gewechselt.

Seinen Spitznamen hatte er ganz schnell weg – und trotz seiner geringen Körpergröße war Athanasios Protopsaltis, von allen nur Sakis gerufen, einer der auffälligsten Spieler in den vergangenen Jahren. „Jung und verrückt“, hatte Heynen ihn beschrieben. Protopsaltis hinterließ beim Publikum in der ZF-Arena großen Eindruck. Im vergangenen Jahr verlängerte der inzwischen 25-Jährige seinen Vertrag um ein weiteres Jahr, wollte gemeinsam mit der Mannschaft die Meisterschaft holen, doch das blieb ihm auch in dieser Saison verwehrt. Dreimal gewann Protopsaltis mit dem VfB den Supercup sowie den DVV-Pokal.

„Wir wurden als Sportler hier sehr gut aufgenommen und ich mochte das Publikum, das uns immer unterstützt hat“, sagt Protopsaltis. In seiner freien Zeit traf man Protopsaltis bei jedem Wetter in der Stadt – das Rathaus Café war sein zweites Wohnzimmer, in dem er oft mit Mannschaftskollegen saß. Wohin es Protopsaltis in der neuen Saison zieht, steht noch nicht offiziell fest.

Zu der Kaffeerunde in Friedrichshafen zählte auch Adrian Aciobanitei. Auch er verlässt, wie die „Schwäbische Zeitung“ bereits vermeldet hat, den VfB. Bereits in der Saison 2015/16 griff der junge Rumäne für Friedrichshafen an. Nach zwei Jahren bei den United Volleys kehrte er vor der abgelaufenen Saison zurück. Eine Verletzung im Dezember warf den 21-Jährigen zurück und so kam er nicht so häufig zum Einsatz wie er sich das wohl gewünscht hat. Aciobanitei wechselt nach Frankreich zum Erstligisten AS Cannes.

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