Anni Friesinger hofft auf 58. Weltcup-Sieg

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Deutsche Presse-Agentur

Nach den krankheitsbedingten Absagen von Europameisterin Claudia Pechstein (Berlin) und Vize-Europameisterin Daniela Anschütz-Thoms (Erfurt) ruhen bei der vorletzten Weltcup-Station der Eisschnellläufer die deutschen Hoffnungen vor allem auf Anni Friesinger.

„Sie ist absolut fit, die Zeit arbeitet für sie. Vielleicht geht es sogar noch besser als in Erfurt“, sagte Teamchef Helge Jasch. In der Thialf-Arena von Heerenveen stehen für die Damen am Samstag zunächst die 5000 Meter auf dem Programm. Erst am Sonntag folgen die 1500 Meter mit Weltmeisterin Friesinger, die vor zwei Wochen in Erfurt über 1000 und 1500 Meter ihre ersten Saison-Erfolge verbuchte und nun den insgesamt 58. Weltcupsieg ihrer Karriere ansteuert. Die 32 Jahre alte Inzellerin war wegen einer Knie-Operation im Juni 2008 verspätet in die Saison eingestiegen.

Über 5000 Meter will die Erfurterin Stephanie Beckert ihren dritten Platz auf dieser Distanz bei den Mehrkampf-WM in Hamar bestätigen. Bereits in Moskau hatte die 20 Jahre alte Langstrecken-Spezialistin mit Rang drei auf sich aufmerksam gemacht. Ein Comeback nach fast zweimonatiger Zwangspause aufgrund einer Fußgelenk-Verletzung bestreitet über 5000 Meter die Berlinerin Katrin Mattscherodt, die sich noch für das Weltcup-Finale in Salt Lake City qualifizieren möchte.

Bei den Herren darf der Erfurter Robert Lehmann im niederländischen Eislauf-Mekka über 10 000 Meter in der A-Gruppe der besten Zwölf laufen, weil er in seiner Heimatstadt die B-Gruppe über 5000 Meter gewonnen hatte. Den erkrankten Moritz Geisreiter (Inzell) ersetzt der Chemnitzer Alexej Baumgärtner.

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