ALBA verpasst Überraschung gegen Real: 84:87

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Deutsche Presse-Agentur

ALBA Berlin hat in der Basketball-Euroleague eine Überraschung in letzter Sekunde verpasst. Im ersten Heimspiel der Zwischenrunde unterlagen die „Albatrosse“ gegen den 30-maligen spanischen Meister Real Madrid mit 84:87 (52:37).

Vor 11 045 Zuschauern in der Berliner O2-World beherrschten die Gastgeber den Favoriten zunächst deutlich, zeigten aber in der zweiten Hälfte Nerven. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als Berlins bester Werfer Julius Jenkins (21 Punkte) und Rashad Wright ihre Chancen nicht nutzten. Nach der Auftakt-Niederlage in Tel Aviv haben die Berliner als Gruppenletzter jetzt zwei Punkte auf dem Konto. Madrid (6) führt die Tabelle vor Maccabi und dem FC Barcelona (beide 3) an.

Der deutsche Meister war gegen den Favoriten zunächst hellwach und ging schnell mit 8:4 und 24:20 in Führung. Vor allem mit einer aggressiven Defensive zermürbten die Berliner lange Zeit die Gäste, die ohne ihren verletzten Spielmacher Raul Lopez auskommen mussten, der mit Spanien in Peking Olympia-Silber gewonnen hatte. Dank des rechtzeitig fit gewordenen Serben Alexandar Nadjfeji und des starken Jenkins zog ALBA dann sogar bis auf 18 Punkte davon (45:27/18. Minute).

Nach der Pause allerdings schmalz der Vorsprung, da der achtmalige Europacup-Sieger aus Madrid vor allem in der Offensive effektiver agierte und mehr Rebounds gewann. Nach dem 19:28 verlorenem dritten Viertel fanden die Berliner nicht mehr zu ihrem Spiel und kassierten die fünfte Niederlage im siebten Spiel gegen Real.

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