Afrikanisches Champions-League-Finale wird wiederholt

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Videobeweis
Wydad Casablanca weigerte sich zu spielen, nachdem der Videobeweis bei ihrem Ausgleichstreffer nicht funktionierte. (Foto: Christian Charisius / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Das Finale der afrikanischen Champions League wird nach der Videobeweis-Panne wiederholt. Das entschied der Afrikanische Fußball-Verband (CAF) auf seiner Sitzung in Paris.

Das Final-Rückspiel zwischen Gastgeber Esperance Tunis und dem marokkanischen Team Wydad Casablanca war am Freitagabend in der 59. Minute beim Stand von 1:0 abgebrochen und die Tunesier schließlich zum Sieger erklärt worden. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften 1:1 getrennt.

In der 59. Spielminute hatte Schiedsrichter Bakary Gassama aus Gambia den 1:1-Ausgleichstreffer der Mannschaft aus Casablanca wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt. Casablanca wollte die Entscheidung per Videobeweis überprüfen lassen. Doch wegen eines technischen Defekts konnte der Videoschiedsrichter nicht aktiv werden. Daraufhin weigerte sich Wydad, die Partie fortzusetzen.

Das Rückspiel kann aber nicht vor dem Finale der Afrikameisterschaft am 19. Juli ausgetragen werden.

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