15 Monate vor WM-Start: Stadien im Plan

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Deutsche Presse-Agentur

„Alle Stadien werden bis Ende diesen Jahres fertig sein“, versprach Danny Jordaan, Chef des südafrikanischen Organisationskomitees, an der Stelle des letzten WM-Endspiels in Berlin. Von den sechs neu gebauten Stadien für die WM 2010 sei an diesem Tag das Stadion in Port Elizabeth mit einem Spiel einer Regionalmannschaft eröffnet worden. Zwei weitere Stadien sollen im Oktober, die Green-Point-Arena in Kapstadt als letztes der zehn Stadien im Dezember fertiggestellt werden. „Alles liegt im Plan“, bestätigte auch der ehemalige Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Horst R. Schmidt, der das südafrikanische OK berät. „Die Qualität der Stadien ist mit den europäischen Arenen durchaus zu vergleichen“, stellte Schmidt fest.

Während drei Wochen nach dem Vorverkaufs-Start die Nachfrage nach den Endrunden-Tickets bereits groß ist, läuft der Vorverkauf für die Generalprobe beim Confed-Cup weiter spärlich. „Das war auch in Deutschland 2005 nicht leicht“, erinnerte Schmidt. Insgesamt sind 816 000 Eintrittskarten für das Sommer-Turnier zu vergeben, erst knapp 200 000 wurden abgesetzt. „Schlüssel ist die Unterstützung der eigenen Mannschaft“, meinte Schmidt. Die südafrikanische Nationalmannschaft steht nach längerer sportlicher Durststrecke bei den eigenen Fans derzeit jedoch nicht hoch im Kurs. „Die Fans müssen überzeugt sein, dass ihre Mannschaft auch etwas reißen kann“, so der erfahrene WM-Organisator Schmidt.

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