Österreichische Biathleten bangen um Olympia-Start

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Die derzeit überaus erfolgreichen österreichischen Biathleten bangen um ihre Olympia-Teilnahme im kommenden Jahr in Vancouver.

Falls das Nationale Olympische Komitee der Alpenrepublik (ÖOC) bei seinem Standpunkt bleibt, dass fast alle der derzeitigen Betreuer der Österreicher für Olympia nicht „akkreditierungswürdig“ seien, will der Österreichische Skiverband (ÖSV) auf den Olympia-Start seiner Skijäger verzichten. „Es hat keinen Sinn, nur Athleten und keine Betreuer nach Vancouver zu schicken“, sagte am Rande des Biathlon-Weltcups in Antholz ÖSV-Pressechef Josef Schmid.

In einer offiziellen Pressemitteilung erklärte der ÖSV: „Bekanntlich wurden anlässlich der Doping-Razzia bei den Olympischen Spielen in Turin 13 Sportler, Trainer und Betreuer der Biathleten und Langläufer vom Österreichischen Olympischen Komitee als nicht mehr akkreditierungswürdig erklärt. Wie die Ermittlungen aber ergaben, ist der Großteil dieser Personen schuldlos und völlig zu Unrecht vom ÖOC sanktioniert worden.“

„Da sich in diesem Personenkreis immer noch eine beträchtliche Anzahl von Trainern und Betreuern befinden, die unsere Biathlon-Mannschaft betreuen, sieht sich der ÖSV außerstande, eine Mannschaft zu den Olympischen Spielen 2010 zu entsenden, weil er keine zweite Trainer-Garnitur besitzt“, stellte der Skiverband weiter fest.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen