Aalen-Wasseralfingen

83 Stunden lang im Einsatz für die Dreikönigsturniere der DJK

Aalen-Wasseralfingen / Lesedauer: 3 min

Die Dreikönigsturniere der DJK-SG Wasseralfingen waren ein voller Erfolg. Im Hintergrund: Die Organisatoren - und die blicken zurück.
Veröffentlicht:18.01.2023, 01:00

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Zwei Jahre lang mussten sich die Fans des gepflegten Budenzaubers in Wasseralfingen coronabedingt in Geduld üben.

Umso fulminanter war die Rückkehr der Dreikönigsturnierserie, die von der DJK-SG Wasseralfingen ausgerichtet wurde. Vom 4. bis 8. Januar wurden insgesamt acht Turniersieger ermittelt. Über 100 Mannschaften gingen an den Start. Mit nun etwas Abstand blicken die Organisatoren auf die 45. Dreikönigsturnierserie zurück. „Wir haben sehr viele positive Resonanzen von den Vereinen erhalten. Viele haben uns schon zugesagt, dass sie wieder kommen werden. Auch der Zuschauerzuspruch war sehr gut“, freut sich Jens Hildebrandt. Wie Hildebrandt weiter ausführte, waren die Spiele allesamt sehr fair.

Nur eine Verletzung

Eine Verletzung gab es allerdings. Zum Glück sollte sich die Verletzung einer Spielerin nicht als schwerer erweisen. Bei Blessuren wurden die Spielerinnen und Spieler von Ersthelfern des DRK und der DLRG versorgt. Doch insgesamt waren die Dreikönigsturniere ein voller Erfolg. „Man hat richtig gespürt, dass alle wieder Lust auf Hallenfußball hatten. Vorab konnten wir nach der langen Pause allerdings nicht richtig einschätzen, wie viele Leute tatsächlich kommen sollten“, so Stefanie Karasch. Für einen täglichen reibungslosen Ablauf sorgte ein Team von rund 30 Helferinnen und Helfer. „Ihnen möchte ich ein ganz großes Dankeschön aussprechen. Alle mussten schwer mit anpacken“, berichtet Wolfgang Hügel.

Täglich bis zu 17 Stunden in der Halle

Von Mittwoch bis Sonntag war das Team insgesamt 83 Stunden lang in der Halle. Morgens ging es bereits gegen 7 Uhr los und meist erst weit nach Mitternacht wurde die Halle verlassen. Trotz der vielen harten Stunden hatte das Team zwei Dinge nicht verloren: Nämlich den Spaß und die Freude am Ausrichten des Turniers. „Morgens ist man zwar noch etwas müde, wenn man zuvor nur drei bis vier Stunden geschlafen hat, aber sobald jemand einen lustigen Spruch bringt, ist man sofort gut gelaunt. Trotz der Arbeit hatten wir in dieser Zeit viel Spaß, weil es einfach eine richtig gute Truppe ist“, freut sich Wolfgang Hügel.

Jürgen Klinsmann teilt Video vom Wasseralfinger Dreikönigsturnier

In diesem Jahr sorgten die Wasseralfinger Dreikönigsturniere sogar weit über die Ostalb hinaus für Schlagzeilen. Ein E-Jugend-Spieler der Stuttgarter Kickers bereitete nämlich ein Tor auf ganz besondere Art und Weise vor. Im Spiel gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach flog ein Abschlag des TSG-Torhüters Richtung Mittelkreis. Dort lauerte Emilian Ahmetovic. Er nahm den Ball volley aus der Luft an, tänzelte ihn mehrmals auf seinem Fuß und ließ gleichzeitig noch zwei Spieler alt aussehen. Mit der Hacke spielte er das Leder zu seinem Mannschaftskameraden, der daraufhin einnetzte. Dies alles wurde gefilmt.

Unsere kleinen Blauen zeigen Extraklasse, weiter so.

Jürgen Klinsmann

Der frühere Fußball-Profi und Bundestrainer Jürgen Klinsmann war davon so beeindruckt, dass er das 23-sekündige Video prompt auf seinem Twitter-Account teilte. Dazu schrieb er: „Unsere kleinen Blauen zeigen Extraklasse, weiter so.“ Für Wolfgang Hügel war dieser Moment einer der Höhepunkte der Dreikönigsturnierserie. „Dass Jürgen Klinsmann dieses Video auf seinem Twitter-Account geteilt hat, war für uns als Veranstalter natürlich schon mega Werbung. Die Leute sehen, dass es ein tolles und spektakuläres Turnier war“, so Wolfgang Hügel.

Startschuss noch in diesem Jahr

Bereits wenige Tage nach dem Ende der Dreikönigsturnierserie laufen schon die Planungen für die nächsten Dreikönigsturniere: Am 30. Dezember geht es los.