Kellerduell

Kellerduell bietet Kampf und Emotionen

OSTALBKREIS / Lesedauer: 2 min

Kellerduell bietet Kampf und Emotionen
Veröffentlicht:30.09.2010, 14:40
Aktualisiert:26.10.2019, 00:00

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Der Bezirksliga-Spielplan hat einige pikante Paarungen im Angebot. Das Kellerduell zwischen dem FC Röhlingen und der TSG Hofherrnweiler hat alle Zutaten zu bieten, die das Fußballerherz höher schlagen lassen. Kampf, Einsatz und jede Menge Emotionen sind in der Sechta-Arena am Sonntag ab 15 Uhr garantiert.

Von unserem Mitarbeiter Lars Eigenbrodt

Wenig Grund zum Lachen haben in diesen Tagen die Akteure des Tabellenletzten FC Röhlingen. In sieben Duellen mussten die Sechtakicker den Rasen schon sechsmal als Verlierer verlassen. Ein Hauptgrund für die magere Punkteausbeute ist das unzureichende Abwehrverhalten der Mannschaft von Trainer Manfred Raab . Mit 21 Gegentreffern hat sich das FC-Gehäuse zur Schießbude der Liga entwickelt. Am vergangenen Spieltag musste die Defensivabteilung in Unterkochen wieder vier Bälle aus dem Netz fischen.

Sorgenkinder treffen sich

Ausgerechnet in dieser kniffligen Situation kommt es nun zum Duell der beiden größten Sorgenkinder der Liga: Der FC Röhlingen empfängt die TSG Hofherrnweiler. Die Weststädter stecken nach der 2:3-Heimniederlage gegen die TSGV Waldstetten ebenfalls im Schlamassel. „Wir können unsere guten Trainingsleistungen momentan einfach nicht in den Wettkampf transportieren“, legt TSG-Coach Günther Niggel den Finger in die Wunde. „Wir spielen streckenweise richtig gut Fußball, verhalten uns in manchen Situationen aber einfach zu sorglos.“ Auf die Frage, wie diese Dinge zu beheben sind, kommt es wie aus der Pistole geschossen: „Wir haben in den vergangenen Wochen viel miteinander geredet, jetzt liegt die Wahrheit auf dem Platz. Wir sind uns darüber im Klaren, dass in Röhlingen keine Schönheitspreise zu vergeben sind. Deshalb heißt es für uns am Sonntag: Gras fressen und gewinnen.“

Kein Spiel für schwache Nerven hat Waldhausen am vergangen Spieltag in Sontheim hingelegt. Nach 20 Minuten lagen die Schützlinge von Michael Butrej schon mit drei Toren im Hintertreffen und hatten die Punkte fast abgeschrieben. In der zweiten Hälfte wurde der furiose Sturmlauf der Härtsfeldtruppe wenigstens durch zwei Anschlusstreffer von Christian Stussig belohnt. Aus dieser bitteren Niederlage hat der SVW vor dem Heimspiel gegen Bettringen sicherlich seine Lehren gezogen.

Unterkochen hat bei seinem souveränen 4:0-Heimsieg gegen Röhlingen die erste richtige Duftmarke abgesetzt. Die Grün-Weißen überzeugten durch ihr schnelles Offensivspiel und sind für die Partie in Steinheim bestens gerüstet.

Der TV Bopfingen hat sich fest vorgenommen, der grauen Mittelfeldmasse so schnell wie möglich zu entfliehen. Dazu ist allerdings ein Auswärtsdreier beim TSV Heubach notwendig.