Die Folge darüber, wie wir die Isolation überstehen

Digitalredakteurin
Schwäbische Zeitung

Andrea Pauly im Gespräch mit dem Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Christian Peter Dogs

So etwas hat die Gesellschaft noch nie erlebt: Die ganze Welt ist von einem Virus bedroht, der Alltag mit seinen Strukturen und Sicherheiten ist nicht mehr wie er war. Menschen auf der ganzen Welt bleiben zuhause - oft allein, oft ohne die Sicherheit von Job und Einkommen, oft einsam, und manchmal auch mit Menschen, denen man lieber aus dem Weg gehen möchte. Das Corona-Virus sei nicht nur für die Lunge gefährlich, sondern könne auch schwere seelische Leiden auslösen, sagt der Lindauer Psychologe, Psychiater und Psychotherapeut Dr. Christian Peter Dogs. Alle sind betroffen, niemand weiß, wie die Zukunft aussieht. Und das ist genau der Punkt: Aus psychologischer Sicht sei es nicht hilfreich, vom Schlimmsten auszugehen, sagt Dogs. Um stabil durch die Krise zu kommen, brauchen die Menschen Hoffnung, Zuversicht, Optimismus. Im Podcast erklärt Dogs, wie es möglich ist, in der Isolation psychisch möglichst gesund zu bleiben. Er spricht darüber, welche Auswirkungen die Situation auf zerstrittene Paare, auf Alleinstehende, aber auch auf Menschen mit psychischen Erkrankungen hat - und warum es vielleicht sogar die Einsamen sind, die es am besten hinbekommen, die nächsten Wochen oder sogar Monate zu überstehen. Vor allem aber gibt er ganz praktische Tipps, mit welchen Strategien und Gedanken die Menschen durch den Tag, die Woche und die Isolation kommen können.