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Zahnprobleme an fünf Warnsignalen erkennen!


Am Tag der Zahngesundheit soll in diesem Jahr über Parodontitis aufgeklärt werden. An diesen fünf häufigsten Warnsignalen lässt sich die Krankheit frühzeitig erkennen:

1. Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten kommt meistens von einer Entzündung des Zahnfleisches. Schädliche Bakterien haben sich angesiedelt und greifen das Gewebe an. Schreitet dieser Prozess fort, bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien ungehemmt vermehren und weiteren Schaden anrichten können. Die Zahnfleischentzündung geht auf Zahnwurzel und Zahnhalteapparat über, bis hin zum Kieferknochen. Es treten vermehrt Zahnschmerzen auf. Am Ende wird der Zahn locker und fällt aus.
 

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2. Empfindliche Zähne

Da sich das angegriffene Zahnfleisch immer weiter zurückbildet, werden die empfindlichen Zahnhälse freigelegt. Sie reagieren vermehrt auf Temperaturunterschiede, der Patient bekommt Zahnschmerzen.

3. Mundgeruch

Mundgeruch kann darauf hinweisen, dass die guten und schlechten Bakterien im Mundraum ins Ungleichgewicht geraten sind. Bei einer Parodontitis vermehren sich Bakterien unterhalb des Zahnfleisches, sodass auch mit guter Mundhygiene keine vollständige Beseitigung erreicht werden kann. Nur der Zahnarzt kann dann wirksam alles reinigen und den Mundgeruch beseitigen.
 

4. Zurückgehendes Zahnfleisch

Bakterien nisten sich unterhalb des Zahnfleisches ein, dadurch kommt es zu einer Entzündungsreaktion. Denn die Schleimhaut wird immer weiter angegriffen, verändert ihre Farbe von blassrosa zu dunkelrot oder lila und bildet sich im Lauf der Zeit zurück.

5. Lockere Zähne

Aufgrund der zunehmenden Zerstörung von Zahnhalteapparat und Knochen durch die bakterielle Entzündung verlieren die Zähne ihren Halt. Anfangs wackeln sie nur minimal, im Endstadium der Erkrankung fallen sie aus.

Wer eines oder mehrere dieser fünf Warnsignale bemerkt, sollte umgehend einen Zahnarzt aufsuchen.