Wer schließen muss und wer nicht

  

Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können wieder Lieferdienste anbieten. FOTO: ROTHERMEL

Der Einzelhandel schließt bis zum 31. Januar. Lediglich Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf bleiben geöffnet: 

● Babyfachmärkte
● Bäckereien und Konditoreien
● Banken
● Drogerien
● Getränkemärkte
● Großhandel
● Hörgeräteakustiker
● Kraftfahrzeug- und Fahrradwerkstätten sowie Ersatzteilverkauf
● Lebensmittelmärkte
● Metzgereien
● Optiker
● Orthopädieschuhtechniker
● Poststellen und Paketshops, aber ohne den Verkauf von weiteren Waren
● Reformhäuser
● Reinigung und Waschsalons
● Reise- und Kundenzentren für den öffentlichen Verkehr
● Sanitätshäuser
● Tafeln
● Tankstellen
● Telefonshops für Reparatur, Austausch und Störungsbehebung
● Tierbedarf- und Futtermärkte
● Wochenmärkte
● Zeitschriften- und Zeitungskioske
  

Besonderheiten (neu):

● Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Lieferdienste anbieten.
● Geschlossene Einzelhandelsbetriebe können Abholangebote (Click & Collect) anbieten. Dabei müssen feste Zeitfenster für die Abholung vereinbart werden. Die Hygienekonzepte vor Ort müssen eingehalten und Warteschlangen vermieden werden.
● Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, dürfen weiterhin arbeiten.
● Geschäfte mit Mischsortiment dürfen alle Waren verkaufen, wenn die Produkte für den täglichen Bedarf zu 60 Prozent überwiegen. Sollte das Sortiment der verbotenen Artikel überwiegen, darf das Geschäft mit einer räumlichen Abtrennung lediglich die Artikel des täglichen Bedarfs verkaufen.

Regelung für offene Geschäfte:

● Geschäfte mit weniger als 10 m2 Verkaufsfläche: maximal ein Kunde
● Geschäfte mit bis zu 800 m2: ein Kunde pro 10 m2 Verkaufsfläche
● Für die darüber hinausgehende Fläche gilt: ein Kunde pro 20 m2
● Maskenpflicht vor den Geschäften und auf den Parkplätzen
● Gesteuerter Zutritt.
● Warteschlangen vermeiden

Dienstleistungen

Geschlossen:

● Friseurbetriebe/Barbershops
● Hundesalons und ähnliche Einrichtungen
● Kosmetikstudios
● Kosmetische Fußpflegesalons
● Massage- und Wellnessbetriebe
● Nagelstudios
● Piercingstudios
● Prostitutionsgewerbe
● Sonnenstudios
● Tattoostudios

Geöffnet sind medizinisch notwendige Dienstleistungen (auch ohne Rezept):

● Ergotherapie
● Fußpflege/Podologie
● Logopädie
● Physiotherapie
● Rehasport CSC