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Prozess gegen Weingartener Ex-Kämmerer Anton Buck: Finanzmisere des 14-Nothelfer juristisch beendet

Weingartens Ex-Kämmerer Anton Buck. ARCHIVFOTO: JAKUBEK

Alfred Huhn GmbH

WEINGARTEN - Nach langer Wartezeit und mehrmaligen Verschiebungen fand im Mai und Juni endlich der Prozess gegen den ehemaligen Weingartener Kämmerer Anton Buck statt. Den Vorwurf der besonders schweren Untreue in der Finanzmisere des Krankenhaus 14 Nothelfer konnte ihm nicht nachgewiesen werden, so dass der Prozess am vierten Verhandlungstag wegen einer zu geringen Verurteilungswahrscheinlichkeit eingestellt wurde und Buck straffrei davon kam.

Die aggressive Strategie seiner Anwälte einerseits und das von Tag eins geäußerte Ansinnen des Vorsitzenden Richters Veiko Böhm, das Verfahren schnellstmöglich einzustellen, führten zu diesem Ergebnis.

Damit verhinderten sie gerade so noch die Aussagen der beiden wichtigsten Zeugen: Oberbürgermeister Markus Ewald, der bereits im Landgericht war, sowie der ehemaligen 14-Nothelfer-Geschäftsführer Paul Blechschmidt. Da sie sich wegen Verjährung nicht mehr selbst hätten belasten können, hätten sie die Aussage nicht verweigern dürfen und wohl noch etwas Licht in dieses dunkele Kapitel der Weingartener Geschichte gebracht, das nun auch juristisch abgeschlossen ist. (olli)