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Vereinsleben in Mietingen-Baltringen-Walpertshofen: Heimatgefühl


Brigitte Angele FOTO: PRIVAT

Einer, der sich aktiv ins Vereinsleben einbringt, ist Robert Blersch vom Vorstand des Sportvereins Baltringen.

MIETINGEN – Er engagiert sich im Ressort „Organisation und Koordination“ auch dafür, dass für alle Altersklassen ein interessantes Angebot zur Verfügung steht. „Neben dem Sport fühlen wir uns auch für gesellschaftlichen Zusammenhalt verantwortlich“, erklärt Robert Blersch. Der Sportverein trägt mit seinen über tausend Mitgliedern als größter Verein der Gemeinde zum Wohle der Gemeinschaft bei. Das intakte Vereinswesen und die vielen Aktivitäten machen Baltringen für Robert Blersch attraktiv. „Für mich ist Baltringen ein tolles Dorf mit einem hohen Freizeitwert“, schwärmt der 47- Jährige: „Es ist der Ort, in dem ich aufgewachsen bin und wo meine Kinder daheim sind.“ Für den zweifachen Familienvater und Diplomingenieur der Fahrzeugtechnik bedeutet Baltringen Heimat. Damit verbindet er schöne Erinnerungen und Vertrautes – wie Familie und Freunde.

Seit ihrer Kindheit waren und sind für Brigitte Angele, neben Familie und Freunden, die Vereine wichtig. Sie war unter anderem bei den Ministranten und im Juki-Chor aktiv sowie zuletzt im Musikverein Mietingen in der Vorstandschaft. Für das Kreismusikfest 2020, das nicht stattfinden konnte, war sie für die Personalplanung mitverantwortlich. „Dass sich so viele Menschen zum Helfen gemeldet haben, zeigt, dass der Zusammenhalt groß ist“, erzählt Brigitte Angele erfreut.

Außerdem findet die 39-Jährige, dass es für Jung und Alt Angebote auf Vereinsebene gibt. Auch die Landschaft um die Gemeinde habe ihren Reiz. Mietingen biete nicht nur Geschäfte des täglichen Bedarfs sondern auch zwei Ärzte sowie Kindergärten und Schulen. Die Kindergartenleiterin – derzeit in Elternzeit – ist verheiratet und Mutter zweier kleiner Kinder. Für sie bedeutet Heimat: „Familie, Freunde und Zusammenhalt – einfach Mietingen!“

Für Leonie und Benjamin Ritti ist Mietingen bereits nach kurzer Zeit zur Heimat geworden. Leonie Ritti stammt aus Äpfingen und ihr Mann ist 2013 aus beruflichen Gründen von Reutlingen hergezogen. Hier lernte er seine jetzige Frau kennen. Nach einem Zwischenstopp in Ochsenhausen hat es die beiden wieder nach Mietingen gezogen. „Wir haben uns gefreut, dass es geklappt hat und dass wir ein Grundstück in Walpertshofen kaufen konnten“, erzählt das Ehepaar glücklich.

An ihrem künftigen Wohnort haben sie bereits ihren Freundeskreis aufgebaut, wo auch einige Kameraden des 32-jährigen Soldaten wohnen. Leonie Ritti ist Erzieherin und war bis zur Elternzeit Kindergartenleiterin in Walpertshofen, wo sie ab Dezember wieder arbeiten wird. Wichtig ist für beide die Nähe zu Familie und Arbeitsplatz und dass Mietingen eine gute Infrastruktur mit Getränke- und Einkaufsladen, Metzger, Schulen und Kindergärten bietet. eko