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TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Vieles neu am Sauerbach

Verbandsliga

Nico Zahner (vorne) möchte mit der TSG diesmal nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gehörte in der vergangenen Saison zu den Gewinnern – auf einem Abstiegsplatz befindend ist die Saison schließlich abgebrochen worden.

Unisono sagten sie jedoch bei den Mannen aus dem Sauerbach, dass sie sich darüber nicht freuen, sich auch nach diesen durchwachsenen zwölf Auftritten den Klassenerhalt durchaus zugetraut hätten. Sei es drum, die vergangene Saison ist Teil der Geschichte und in der nun anstehenden möchte die TSG unter Trainer Patrick Faber nun eine neue schreiben – eine möglichst positive.

Achim Pfeifer, Vorsitzender des Vereins, ist bekanntlich der größte Fan der ersten Mannschaft und folglich freut er sich diebisch auf die neue Runde. Einen Dämpfer aber hat das fast immer frohe Gemüt dann doch erhalten: In der ersten Runde des WFV-Pokals ist die TSG beim klassentieferen FV Sontheim/Brenz ausgeschieden. „Das hat mir die Laune ganz schön verhagelt“, gibt Pfeifer zu. Die positive Grundstimmung aber sei natürlich geblieben, fährt er fort. Es ist fast wie in jedem Jahr bei der TSG: Es wird auf die Jugend gesetzt. Auch in dieser Runde sind wieder einige Jugendliche aus der U 19 gekommen, die bei den Aktiven Fuß fassen möchten – am liebsten natürlich in der Faber-Elf. Zu diesen Kandidaten gehören in diesem Jahr Can-Luca Groiss und Timo van Eerden. Ebenfalls aus den eigenen Reihen stößt Plamen Petrov zur Mannschaft dazu (U 23). Ebenfalls noch zu den jungen Wilden dazugehörig kann man Joshua Barth zählen, der vom renommierten Bundesliga-Nachwuchs des 1. FC Heidenheim gewechselt ist. Prominentester Neuzugang bei der TSG ist aber sicherlich Magnus Haas, ein 28-jähriger Defensivakteur, der mehr als 60 Oberligaspiele auf dem Buckel hat und für Stabilität im doch recht jungen Team der Weilermer sorgen soll. In seiner Vita stehen gar zwei Partien im DFB-Pokal.

Doch auch auf der Abgabenseite hat die Faber-Elf einiges zu beklagen. Abwehrallrounder Philipp Leister versucht sich künftig als Spielertrainer in der Kreisliga A bei der SGM Königsbronn/Oberkochen. „Das ist sehr schade, aber solche Entscheidungen akzeptieren wir natürlich“, sagt Pfeifer. Insgesamt aber habe ihn die Vorbereitung – mit Ausnahme des Pokalspiels – zufrieden gestimmt. „Da hat Patrick Faber die Harmonie ins Team zurückgeholt, zudem passt es mit Co-Trainer Marc Ruppert ebenfalls sehr gut“, lobt Pfeifer. Ruppert war erst im Winter gekommen, zuvor jahrelang im Nachwuchsbereich des VfR tätig und ist Inhaber der A-Lizenz.

„Wenn wir von größeren Verletzungen verschont bleiben, dann ist es durchaus möglich, eine sorgenfreie Saison zu spielen.“ Und das wollen sie alle am Sauerbach, wenn auch vieles neu ist in dieser Saison. TIMO LÄMMERHIRT