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Damals wie heute: höchste Qualität für größte Kundenzufriedenheit


1971 gründete Adolf Sprenger in Feurenmoos eine kleine Zimmerei für Treppen- und Dachausbau. Im Lauf der Zeit wurde aus dem kleinen Familienbetrieb ein mittelständisches Unternehmen, das dank eines guten Netzwerks alle Aufgaben auf einer Baustelle abdeckt. Bei dieser Entwicklung sind aber die Werte - Kundennähe, hohe Qualität und Zufriedenheit der Kunden - nie verloren gegangen. Stephan Sprenger führt sie in zweiter Generation mit seiner Familie und seinem Team weiter.

TETTNANG - „Der Betrieb ist eigentlich ganz klassisch entstanden“, erzählt Stephan Sprenger. „Mein Vater hat auf einer Baustelle in Feurenmoos gearbeitet und dabei meine Mutter kennengelernt.“ Später hatte Adolf Sprenger den Wunsch sich selbstständig zu machen. In einem Gebäude der Schwiegereltern konnte er am 1. März 1971 seine erste Werkstatt einrichten - „Holzbau Sprenger“ war geboren.

Anfangs ging es um Aufträge für Zimmerer- bzw. Dacharbeiten oder Treppenbauten, um die sich zwei unterschiedliche Teams kümmerten.

In den folgenden Jahren entwickelte sich der Betrieb rasch weiter. Der Arbeitsplatz war schnell zu klein. Also wurde eine Abbundhalle gebaut, Anfang der 1980er Jahre folgte die erste Abbundmaschine sowie ein weiterer Neubau einer Treppenbauhalle.

Die Aufträge wurden mehr und komplexer - das erste schlüsselfertige Haus wurde gebaut. Ab 1988 führten Zimmermeister Peter Stehle und Renate Sprenger den Betrieb als Zimmerei Sprenger GmbH fort.

„Für mich war schon immer klar, dass ich mal in den Betrieb mit einsteigen werden“, sagt Stephan Sprenger. „Es waren immer Wandergesellen da und ich habe die Menschen und den Beruf als hochinteressant erlebt.“ Die Tradition und der Stolz auf den Beruf des Zimmermanns wurden immer hochgehalten - „das hat mich geprägt.“ Dieses Gefühl möchte er auch beibehalten, für sich selbst und für seine Mitarbeiter. „Wir können stolz auf das sein, was wir machen.“

Somit war die Entscheidung eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen nie eine Frage. Danach war Stephan Sprenger auch im Ausland, um Erfahrung in verschiedenen Betrieben zu sammeln. 2003 machte er seinen Meister, um im Jahr darauf den Familienbetrieb zu übernehmen, so entstand die heutige „Zimmerei Stephan Sprenger“.

Auch nach über einem Jahrzehnt im Handwerk war seine Begeisterung für den Holzbau ungebrochen. Er entwickelte neue Ideen und sogar ein neues Geschäftsmodell: 2012 gründete er die Firma TRAUMSTATION Haus GmbH und verwirklichte damit das erste Massivholzhaus. 2016 wurde das erste Musterhaus am Standort in dieser Bauweise errichtet, dass Interessenten und Kunden sehr gerne zur Besichtigung nutzen.

Um den neuen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde auch viel investiert. Zum Beispiel in einen Baukran, einen Unimog und mehrere Stapler. „Es hat sich im Handwerk sehr viel getan. Gerade die Unterstützung durch Maschinen ist in vielen Bereichen eine körperliche Erleichterung.“

Während der vergangenen 50 Jahre hat die Zimmerei so einige Projekte verwirklicht. Darunter z. B. Bär‘s Kloiderlade und das Schuhhaus Jung in Tettnang, das Samenhaus Fleischer in Ravensburg, das Bürogebäude der Firma Zwisler in Biggenmoos, verschiedene Kirchendächer z. B. in Tannau, Hiltensweiler und St. Nikolaus in Friedrichshafen aber auch das Gemeindezentrum und der Kindergarten St. Gallus in Tettnang gehören dazu. Ebenso wurden mit dem Tettnanger Traditionsunternehmen teba in den 50 Jahren schon viele tolle Projekte realisiert, um nur ein paar zu nennen. Die meisten von uns begegnen mindestens einem davon täglich.

Inzwischen sind rund 20 sehr gut ausgebildete Zimmermänner und ein Schreiner bei Stephan Sprenger angestellt. Gemeinsam halten sie die traditionellen Werte hoch, ohne die modernen Ansprüche aus den Augen zu verlieren. Eine Mischung, von der besonders die Kunden profitieren. Sie können sich auf hochwertige Arbeit und kompetente Beratung verlassen. LARISSA RUSCHE