„Tolle Jugendarbeit sichert die Zukunft“

„Die Kirchbierlinger halten zusammen“, sagt Ortsvorsteher Armin Egle. FOTOS: KHB/OH

Seit der letzten Kommunalwahl ist Armin Egle als Ortsvorsteher in Kirchbierlingen tätig. Das Miteinander unter den Bürgerinnen und Bürgern in Kirchbierlingen sei in den Vereinen und auch weit über die Vereine hinaus sehr gut, sagt er. „Und das gilt auch für die Zusammenarbeit der Ortschaften in der Pfarrei“.

KIRCHBIERLINGEN - Jede der Ortschaften in der Pfarrei habe ihr eigenes Dorfleben, aber darüber hinaus werde zusammengehalten und „gut zusammen geschafft“, sagt Kirchbierlingens Ortsvorsteher Armin Egle. „Die Dorfgemeinschaft in Kirchbierlingen ist hervorragend, das Gefühl der Zusammengehörigkeit im Dorf ist über viele Generationen gewachsen“.
   

In „normalen Jahren“ treffe man sich gerne und über die Generationen hinweg zu den verschiedensten Veranstaltungen, sagt Egle und nennt den Schwoba-Hock und das Herbstfest des Musikvereins, die Metzelsuppe und das Binokelturnier des Sportvereins SSV Ehingen Süd oder das Narrenbaumstellen der Narrenzunft „Riaddeiffel“, aber auch die Fronleichnams-Prozession, als Beispiele. „Wenn in Kirchbierlingen was geboten ist, dann gehen die Leute da auch hin“, sagt Armin Egle. „Da trifft man sich gerne für ein nettes Schwätzle oder einfach um gemeinsam im Dorf ein paar Stunden miteinander zu verbringen“. Neben dem Sportverein, dem Musikverein und den Narren, treffen sich Kirchbierlinger Frauen beim „Frauenbund“, die Ministranten sind eine große und engagierte Gruppe und für die Jugendlichen gibt es in Kirchbierlingen gleich vier Buden.

In allen Kirchbierlinger Vereinen werde ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet, lobt der Ortsvorsteher und spricht von einer engagierten Jugendfeuerwehr, von erfolgreichen Jugendmannschaften des Sportvereins und von Jugendorchestern des Musikvereins, die bei Kritikspielen immer gut anschneiden. „Wir haben in allen Kirchbierlinger Vereinen tolle Jugendleiter, Jugendtrainer, Dirigenten und Betreuer. Ihre Jugendarbeit hat einen enormen Stellenwert, weil unsere Jugendlichen ja die Zukunft unseres Dorfes sind“, sagt Armin Egle.

Durch Corona habe das Vereinsleben lange Zeit stillgestanden und die Vereine hätten „echte finanzielle Einbußen“ zu verkraften, sagt der Ortsvorsteher, aber alle hätten aus der schwierigen Situation das Beste gemacht. „Da wurde nicht geklagt, sondern angepackt, nach vorne geblickt und neue Ideen entwickelt“, sagt Egle. Die „Metzelsuppe to go“ sei dafür ein tolles Beispiel. „Und unser Musikverein war eine der ersten Kapellen in der Region, die mit Proben im Freien das Vereinsleben wieder in Schwung gebracht haben“.

Auch wenn Proben oder Trainings unter Corona-Bedingungen schwieriger und aufwändiger seien, würden die Ehrenamtlichen in den Vereinen alles tun, um das Vereinsleben so normal wie möglich zu gestalten. „Ohne unsere vielen Ehrenamtlichen wäre in Vereinen und auch im Dorf vieles gar nicht möglich. Ohne sie würde auf alle Fälle deutlich weniger laufen“, betont Ortsvorsteher Armin Egle.

Der Aufbau einer „Einkaufshilfe wegen Corona“ sei in Kirchbierlingen gar nicht nötig gewesen, sagt Egle. „Bei uns wurde sich gegenseitig geholfen und nach den Nachbarn, Verwandten oder Bekannten geschaut“. Da habe die jüngere Generation der älteren einfach geholfen. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, sollen junge Kirchbierlinger die Möglichkeit haben, im Dorf zu bauen. „Viele junge Leute wollen in Kirchbierlingen bleiben und hier eine Familie gründen. Auch das zeigt das gute Klima und den tollen Zusammenhalt, den wir hier in Kirchbierlingen haben“, so der Ortsvorsteher von Kirchbierlingen.

„Heimat ist für mich sehr wichtig. Ich könnte mir nicht vorstellen wo anderes zu leben. Die Verbundenheit zum Dorf und das Engagement in den Vereinen zeigt, dass viele Kirchbierlinger so denken. Heimat ist für uns eben ein hohes Gut“, sagt Armin Egle.