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Tuttlingen und Aixheim: Der Schreinerberuf ist super vielseitig

 

Wer Schreiner oder Schreinerin werden möchte, muss auch mal ordentlich zupacken können FOTO: PM

Vielseitig und voller Möglichkeiten: Das ist der Schreinerberuf. Schreinerinnen und Schreiner arbeiten viel mit Holz und stellen Möbel her, doch das ist längst nicht alles.

TUTTLINGEN-MÖHRINGEN/ AIXHEIM – Zu ihren Aufgaben zählen auch der Entwurf, der Einbau, die Instandsetzung und die Restaurierung. Bei der Entwicklung neuer Ideen können Schreinerinnen und Schreiner ihre Kreativität entfalten, natürlich immer in Abstimmung mit dem Kunden.
  

Grimm AG

Wichtige Voraussetzung dafür sind Formgefühl, konstruktives Verständnis und die richtigen handwerklichen Grundlagen – die lernst Du in der Ausbildung. An Werkstoffen werden neben Holz auch verschiedene Kunststoffe, Metalle und sogar Glas verarbeitet.

Zu den Aufgaben von Schreinerinnen und Schreinern gehören unter anderem folgende Tätigkeiten:

- Fertigung von Möbeln, z. B. Einzelmöbel, Einbaumöbel, Küchen, Bäder etc.
- Inneneinrichtungen von Gebäuden, privat wie gewerblich, z. B. Ladenbau, Hotels etc.
- Herstellung und Einbau von Bauteilen, z. B. Treppen, Böden, Türen, Fenstern und mehr
- Konzeption und Fertigung von Messebauten
- Möbel- und Innenraumrestaurierungen.

Den Schreinerberuf kann man zum Beispiel bei Strohm Einrichtungen oder der Schreinerei Gruler lernen:

Strohm Einrichtungen GmbH
Im Anger 1 - 2
78532 Tuttlingen-Möhringen

www.strohm-einrichtungen.de

Klemens Strohm
07462-9483721
ks@strohm-einrichtungen.de

Schreinerei Gruler
Brühlweg 1
78554 Aixheim

www.gruler.com

07424 1017
info@gruler.com
  


Die Grimm AG: Ein Traditionsbetrieb

Spezialist für Wellen, Radkombinationen und Verzahnungen ist die Grimm AG. Eine Firma mit Tradition, die sehr stark auf Aus- und Fortbildung setzt.

GOSHEIM – Wellen und Verzahnungen von GRIMM sind vor allem in Elektromotoren und Getrieben zu finden. Auch die Luftfahrt- und Automobilindustrie setzen auf die Präzisionserzeugnisse der Grimm AG, die Kunden sind sehr breit gestreut.

Die Kernkompetenzen der Firma sind das Drehen, Schleifen und das Fräsen von Verzahnungsbauteilen. Und so sind auch die Ausbildungsberufe bei der GRIMM AG: Zerspanungsmechaniker der Fachrichtungen CNC-Drehtechnik und CNC-Schleiftechnik, außerdem Industriemechaniker im Bereich CNC-Verzahnungstechnik.


Für die Grimm AG ist es selbstverständlich, dass Azubis übernommen werden.



Eine Tendenz der letzten Jahre bei GRIMM ist, dass die angehenden Zerspanungsmechaniker nicht nur junge Männer, sondern zunehmend auch junge Frauen sind. Inzwischen sind die ersten selbst ausgebildeten weiblichen Facharbeiter im Hause Grimm fest integriert. Seit fünf Jahren bietet die GRIMM AG insgesamt sechs Ausbildungsstellen pro Lehrjahr an.

Für die Grimm AG ist es selbstverständlich, dass die jungen Menschen nach dem Ende ihrer Lehrzeit übernommen werden – wenn sie das wollen. Es wird prinzipiell für den Eigenbedarf ausgebildet. Auch Weiterbildung wird bei GRIMM großgeschrieben.

Nach dem Ende der Ausbildung und einer entsprechenden Berufserfahrung können die gelernten Facharbeiter sich berufsbegleitend zum Meister oder Techniker weiterbilden. In der Spaichinger Erwin-Teufel-Schule wurden für die Weiterbildung innerhalb der Branche eigens Technikerklassen im Fachbereich der Zerspanungstechnik eingerichtet.

Die Firma Grimm kann auf eine lange Tradition zurückblicken, denn sie wurde bereits im Jahr 1929 gegründet. Ursprünglich war die Grimm AG ein Zulieferbetrieb der Uhrenindustrie – daher stammt auch die große Erfahrung in der Herstellung von Zahnrädern und dem hochpräzisen Schleifen von Wellen aller Art. Heute arbeiten bei der Grimm AG knapp 200 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb. PM