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Vom Schreibtisch ins Beschicker-Cockpit

Lea Wagner – an ihrem normalen Arbeitsplatz im Vertriebsbüro von STORZ Baustoffe. FOTOS: STORZ/REISINGER

Wenn ich schon bei einem Straßenbau-Unternehmen arbeite, dann will ich auch wissen, wie man Straßen baut!“ Lea Wagner bringt ihre berufliche Neugierde selbstbewusst auf den Punkt. Die 19jährige gebürtige Aldingerin befindet sich im zweiten Lehrjahr zur Industriekauffrau, und sie ist überzeugt, mit ihrem Arbeitgeber STORZ „eine gute Wahl“ getroffen zu haben. Und deshalb wollte sie rund um die Firma mehr erfahren, als sie im Tuttlinger Vertriebsbüro bei STORZ Baustoffe mitbekommt. 

So entstand die Idee, ein paar Tage bei einer Asphaltkolonne mitzumachen und im wahrsten Sinne des Wortes in dieses für STORZ zentrale Metier reinzuschnuppern. Ihre oberste Chefin, Gräfin Kesselstatt, war sofort überzeugt und begeistert: „Ich finde es hervorragend, wenn eine junge Frau die Initiative ergreift und sich über ihre kaufmännische Ausbildung hinaus für den Straßenbaubereich unseres Unternehmens interessiert und keine Scheu vor der Männerdomäne hat.“ Kein Problem also für Lea, eine Woche freigestellt zu werden für dieses Schnupperpraktikum.
 

J. Friedrich Storz Verkehrsbau GmbH & Co. KG

Aus der einen Woche wurden aus verschiedenen Gründen dann nur zwei Tage, doch die reichten ihr, um nachhaltige Eindrücke von der Tätigkeit in einer Asphaltkolonne zu gewinnen. „Cool“, sagt Lea, „aber auch sehr anstrengend! Man ist immer auf den Beinen und Regen und Sonne ausgesetzt!“ Das sei doch ziemlich ungewohnt für eine Person, die normalerweise im Büro arbeitet. Zu Gast war sie nicht in irgendeiner Kolonne, sondern in der ihres Vaters Marcus Wagner. Der ließ seine Tochter nicht nur zuschauen, sondern setzte sie gleich ein: in Tuttlingen durfte sie auf dem Führersitz eines Gehwegfertiges Platz nehmen, in Todtmoos im Cockpit eines Beschickers. Optisch hätte niemand sagen können, dass es sich bei Lea um einen Gast in der Kolonne handelt. Sie hatte ihre orangefarbene Arbeitskluft noch von den Ausbildungseinheiten in Geradstetten im Schrank hängen.

Insgesamt, so resümiert die angehende Industriekauffrau, sei dieses Reinschnuppern in den Straßenbau eine tolle Erfahrung gewesen: „Ich verstehe die Kollegen jetzt besser!“ Das dürfte ihr zugutekommen, wenn sie ihre Ausbildung bald in einer STORZ-Niederlassung fortsetzt.

Ein Unternehmen des Verkehrswegebaus sei nur auf den ersten Blick eine männliche Domäne, erläutert STORZ-Ausbildungsleiter Herbert Aggeler. „Auch junge Frauen haben bei uns sehr gute berufliche Chancen, und das nicht nur im kaufmännischen Bereich. Auch beispielsweise als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik.“ Er freut sich, dass Lea die Initiative ergriffen hat und in eine Straßenbaukolonne reinschnupperte. „Solche Azubis, die sich für ihren Beruf und für dessen Umfeld interessieren, brauchen wir. Die haben beste Chancen weiterzukommen.“

Im vergangenen, von Corona geprägten Jahr 2020 waren es 19 junge Frauen und Männer, die ihre Ausbildung bei STORZ begannen und sich in wechselnde Teams integrierten. „Unser Berufsangebot und die Ausbildung bei uns sind attraktiv. Unsere Auszubildenden brauchen Herausforderungen, und die bekommen sie bei uns“, sagt Aggeler. Besonders begehrt – insbesondere bei jungen Männern - seien die Berufe „Straßenbauer“ und „Baugeräteführer“. Hinzu kommt die Ausbildung „Bauingenieur plus“, die eine Lehre mit einem anschließenden Studium verbindet. Aggeler: „Wer sich in unserer Branche eine sichere berufliche Zukunft aufbauen möchte, ist bei uns richtig!“

Kontakt

J. Friedrich Storz Baustoffe GmbH & Co. KG
Ludwigstaler Straße 42
78532 Tuttlingen
Telefon: 07461 / 176-0
info@storz-tuttlingen.de
www.storz-tuttlingen.de