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Die Geschichte vom abgesagten Ehinger Weihnachtsmarkt

Am Schafstall wird der beliebte Briefkasten wieder hängen.

Wie im vergangenen Jahr muss der 34. Ehinger Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr, coronabedingt und trotz intensiver Bemühungen der Stadt, ausfallen. 

EHINGEN - Bereits im vergangenen Jahr hätte der beliebte Weihnachtsmarkt in der Ehinger Innenstadt zum 34. Mal stattfinden sollen, dann fiel er aber der Corona-Pandemie zum Opfer. In diesem Jahr haben sich die Ehinger Stadtverwaltung und die Betreiber der Marktstände frühzeitig darum bemüht den Ehinger Weihnachtsmarkt steigen zu lassen. Schließlich mussten die Bemühungen aber aufgegeben werden. Der Weihnachtsmarkt wird auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen.
 

„Unser Ziel ist, dass der beliebte Weihnachtsmarkt in Ehingen in diesem Jahr stattfindet“, teilte die Stadtverwaltung noch im Oktober mit. Vorgesehen war, dass der im vergangenen Jahr ausgefallene 34. Ehinger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr von Freitag, 10. Dezember, bis zum Sonntag, 19. Dezember, steigen soll. Coronabedingt wohl aber mit Einschränkungen.

Deshalb wurde zunächst die traditionelle Eröffnungsfeier abgesagt, genauso wie das tägliche Programm auf der Showbühne. Und um Menschenansammlungen auf dem Weihnachtsmarkt zu vermeiden, wurde festgelegt, dass die Markthütten in diesem Jahr dezentral angeordnet werden, damit sich die Marktbesucher besser verteilen können. Auch die Zahl der Händler auf dem Weihnachtsmarkt wurde reduziert. Trotz immer größerer Einschränkungen, versuchte die Stadt lange den zehntägigen Markt zu ermöglichen. „Um den Bürgerinnen und Bürgern wenigstens ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung zu bieten“, hieß es. Aber dann musste sich Ehingen in die lange Reihe der abgesagten Weihnachtsmärkte einreihen und den 34. Ehinger Weihnachtsmarkt erneut absagen.

„Trotz aller Anstrengungen, die wir im Vorfeld unternommen haben, um den Ehinger Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen, müssen wir den diesjährigen Markt doch absagen“, bedauerte Oberbürgermeister Alexander Baumann. Die Weihnachtsmarkthändler hätten der Stadt früh das „klare Signal gegeben, dass ein Weihnachtsmarkt, wie wir ihn kennen und schätzen, unter diesen Voraussetzungen nicht praktikabel“ sei, betont der Oberbürgermeister.