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Eine Ära geht zu Ende

Die Geschäftsführer der schieber werkstätten, Otto und Eugen Schieber, auf der Ipfmesse im Jahr 2009 FOTO: GÜNTER OTT

Weil ein Nachfolger fehlt schließen die Bopfinger schieber werkstätten unter Eugen und Otto Schieber zum Jahresende ihre Türen. Vorher und auch schon am verkaufsoffenen Sonntag gibt es einen Räumungsverkauf mit einmaligen Rabatten.

BOPFINGEN - Seit vielen Jahren gilt das Einrichtungshaus Schieber als eine besonders kreative und produktive Adresse für maßgeschneiderte Einrichtung. Beeindruckend sind nicht nur die 1000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche mit Kollektionen internationaler Marken und die zugehörige 2000 Quadratmeter große Werkstatt, sondern auch Referenzen, wie die Architektenkammer Stuttgart oder ZEISS Oberkochen als Kunden.

Bereits seit über 110 Jahren kümmert sich die betriebseigene Schreinerei um individuelles und gestalterisch anspruchsvolles Interieur. Nun schließen die beiden Geschäftsführer Eugen und Otto Schieber Ende des Jahres schweren Herzens ihre Türen, weil es keinen Nachfolger gibt.

Bis dahin gibt es nun einen Räumungsverkauf mit besonderen Rabatten. Bis zu 60 Prozent ist die Ware reduziert.

Ausverkauft werden Möbelklassiker, Sofas, Sessel, Tische, Stühle, Sideboards, Büromöbel, Betten und Leuchten. Es ist auch weiterhin möglich, Wunschteile in anderen Farben oder Ausführungen zu bestellen, auf die bei Neubestellungen 15 Prozent Nachlass gewährt werden.

Das Erfolgsrezept der schieber werkstätten bringt Otto Schieber so auf den Punkt: „Mit dem Einrichten ist es wie mit dem Essen – besondere Menüs brauchen gute Zutaten und einen kreativen Koch.“ SARAH PIRKER